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Übergangsprobleme

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Es geht um Strom. Und der Anfang der Geschichte war, dass es bei einem sehr schön restaurierten Klassiker Probleme mit der Stromversorgung gab.

Zum Glück waren sie mechanischer Natur und ich hatte meine Studiengebühren bereits in der Vergangenheit bezahlt. Manchmal kann deine Erfahrung dich gut aussehen lassen. Denn was war der Fall? Die schöne, tiefglänzende Pulverbeschichtung bildete eine Isolationsschicht zwischen den verschiedenen Stellen, an denen die Verkabelung am Rahmen „Masse“ erzeugen musste.

weiß ist besser


Beim fast echten Dremel wurden einige Schrammen in der Pulverbeschichtung bis auf das blanke Metall gemacht. Danach hat alles wieder gut funktioniert. Bei verwitterten (italienischen) Motoren, die nicht restauriert wurden, kommt es auch manchmal zu solchen Fehlfunktionen. Aber dann kommen sie von gewöhnlicher Korrosion, schmutzigen oder fast verbrannten Verbindungen. In solchen Fällen ist das einfache Ziehen zusätzlicher Masseverbindungen möglicherweise nicht die Lösung, die den Schönheitspreis verdient, aber es kann problematisch sein. Die Hauptmassenbypässe können dann vom Scheinwerfer zum Rahmen und vom Minus der Batterie zum Rahmen kommen.

Schon wieder diese Pole!

Wenn die Batteriespannung an den Klemmen gut ist, aber der Anlasser nicht über das untröstliche Ticken des Anlasser-Magnetventils hinwegkommt, könnte es sich um ein in der Verkabelung liegendes Verdrahtungsdesign handeln. Oder es könnte ein anderer Fall von verschmutzten Kontakten/Masse sein. Vielleicht ist der Startknopf durch jahrelange Feuchtigkeit wacklig geworden. Beide Phänomene hängen mit dem Alter des betreffenden Motors zusammen.

Wo Massenprobleme mit Bypässen gelöst werden können, gibt es auch für solche Startprobleme eine '1.0-Lösung'. Das Anlasserrelais soll kurz angezogen werden, um den Anlasser zu starten. Funktioniert der Anlasser selbst (einfach die Batterie direkt an das Relais anschließen), dann lässt sich das Problem einfach, effektiv und ohne lästige Elektrizitätskenntnisse lösen. Sie ziehen ein Kabel (im besseren Autoteilehandel pro Meter zu verkaufen) vom Plus der Batterie zu einem normalerweise offenen Druckschalter. Von dort gehen Sie zum Relaisanschluss des Anlassermotors (Scrabble!), und Sie haben eine direkte Erregung ohne Verluste oder Übergangswiderstände zu diesem Relais.

Billig ist teuer

Auf AMP-Stecker aus den fast kostenlosen Sammelboxen sollte besser verzichtet werden. Diese Dinger bestehen oft aus Material, das nur wenig dicker ist als Alufolie. Bei der AMP-Zange drückt man sie meist nicht fest genug zusammen, um eine feste Verbindung zwischen Draht und AMP-Stecker zu bekommen. Das fordert Ärger. Aber wenn Sie das richtige Zeug verwenden. Dann heißt es: Push and walk. Und das auf unbestimmte Zeit. Die guten Sachen bekommt man im Autoteileladen. Dort sind sie auch günstiger als in der Praxis oder Gamma.

Besser rechts als links

Platzieren Sie den neuen Anlasserschalter am rechten Lenker, so nah wie möglich am Griff. Denn wenn Sie diesen Schalter und den Gashebel auf der einen Seite betätigen, haben Sie die andere Hand frei, um zu würgen. Es wird empfohlen, das neue Kabel so zu verlegen, dass es keine Probleme mit dem Lenkwinkel gibt. Und Bonuspunkte kassieren Sie, wenn Sie die neue Verkabelung bei Bedarf ordentlich abkleben.

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Der lose Stecker löst sich von der Zündung und ist jetzt einfach nutzlos.

Das ist ein extra Massekabel
Ein Massenbypass zwischen Vordergabel (Beleuchtung) und Rahmen.

6 Kommentare

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  1. Warum verwenden wir nicht mehr die „altmodischen“ unisolierten Stecker? Diese müssen gelötet werden; immer in Kontakt. Für die meisten zu viel Arbeit. Auch die Verwendung eines Schrumpfschlauches ist oft zu aufwendig.

  2. Korrosion an der Stromversorgung ist bei Zweirädern üblich. Deshalb wende ich einige äußerst wirksame Dinge an. In der Tat gute Ampliversal-Stecker und sie werden sorgfältig mit einer echten Zange gequetscht. Dann lasse ich dünnes, immer plastisch dauerhaftes Tectyl oder Dinitrol oder wie auch immer es genannt wird auf den Stecker, damit das Korrosionsschutzzeug gut ins Kabel zieht. Bei Masseverbindungen wird die Erdungsstelle gut gereinigt und mit dem gleichen Zeug behandelt. Aufgeschobene Stopfen werden wieder mit diesem Zeug getränkt und zusätzlich mit Abdeckungen und Schrumpfmuffen versehen. Silikonspray will auch sehr gut wirken, aber das ist sehr umweltschädlich. Somit ist alles „hydrophobiert“ und vor Korrosion geschützt. Das erste Problem mit schlechten Kontakten habe ich noch bei den Verbindungen, die ich auf diese Weise hergestellt habe. Ein absolutes Muss!

    Grüße
    Maurice

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