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1975. Abschied von der Citroën DS und der Peugeot 404
Wir denken oft an die Jubiläen von Oldtimern zurück. In dieser Geschichte nehmen wir Sie mit zum Abschied zweier berühmter Modelle. Das Jahr 1975 markiert einen besonderen Moment in der Automobilgeschichte. Zwei legendäre französische Modelle verabschiedeten sich von der europäischen Bühne: der Citroën DS und der Peugeot 404. Beide Fahrzeuge symbolisieren eine Ära technischer Innovation und herausragenden Designs. Ihr Verschwinden hinterließ eine Lücke in der Welt der Autoliebhaber und unterstrich das Ende einer Ära.
De Citroën Der 1955 eingeführte DS war eine Sensation. Mit seinen futuristischen Formen, entworfen von Flaminio Bertoni, und der bahnbrechenden Technik unter der Leitung von André Lefèbvre war der DS mehr als nur ein Auto; er war ein Statement. Die hydropneumatische Federung sorgte für ein schwebendes Fahrgefühl, während die fortschrittlichen Scheibenbremsen und, in späteren Modellen, das halbautomatische Getriebe den Wagen zu einem technischen Meisterwerk machten.
Im Laufe der Jahre entwickelte sich der DS weiter: vom DS19 über den leistungsstarken DS21 bis hin zum luxuriösen DS23, der in der Pallas-Ausstattung ein absolutes Muss war. Jedes Modell vereinte seine einzigartigen Eigenschaften mit Komfort, und der Wagen verdiente sich schnell den Spitznamen „die Göttin“. Darüber hinaus wurde 1957 der ID als erschwinglichere und direkt abgeleitete Variante eingeführt. 1975 Citroën Der DS wurde offiziell eingestellt; das letzte Exemplar lief am 24. April 1975 in Aulnay-sur-Bois vom Band. Obwohl sein Nachfolger, der CX, die technische Tradition fortführte, blieb der DS in Charakter und Faszination unübertroffen. Für viele Enthusiasten markierte das Ende des DS das Ende einer Ära, in der französische Automarken es wagten, Innovationen voranzutreiben und zu überraschen. Und in der sie bewiesen, dass ein Konzept über lange Zeit Bestand haben kann.
Peugeot 404: Balance
Der 1960 eingeführte und vom italienischen Unternehmen Pininfarina entworfene Peugeot 404 war für seine klassische Eleganz und Zuverlässigkeit bekannt. Mit seinem eleganten, zeitlosen Design und seiner robusten Bauweise sprach der 404 sowohl Familien als auch Berufstätige an. Die Motoren waren zuverlässig, das Chassis stabil, und das Auto wurde in verschiedenen Karosserievarianten angeboten: Limousine, Kombi und sogar als Pickup, der noch Jahre nach dem Produktionsende der Limousine in Europa weitergebaut wurde.
1975 stellte Peugeot die Produktion des 404 in Europa ein; der 504 übernahm endgültig dessen Rolle. Mit dem Auslaufen des 404 endete eine Ära, in der das Modell lange Zeit für solide französische Ingenieurskunst stand. Der 404 hatte sich einen Ruf für Langlebigkeit und Vielseitigkeit erworben und war daher bei Privatpersonen, Unternehmen und Taxiunternehmen gleichermaßen beliebt. Sein Abschied vom europäischen Markt war ein einschneidendes Ereignis für viele, die den 404 als zuverlässigen Begleiter im Alltag und Beruf schätzten.
Das Ende einer Ära
Einstellung der Produktion von Citroën Der DS und der Peugeot 404 aus dem Jahr 1975 markieren eine Wende in der europäischen Automobilgeschichte. Beide Modelle standen für französische Kreativität, technische Innovation und Alltagstauglichkeit. Das Produktionsende dieser legendären Fahrzeuge war nicht nur das Ende ihrer Fertigung, sondern auch ein nostalgischer Moment, in dem Autoliebhaber an eine Zeit zurückdenken, in der Form, Individualität und Funktion Hand in Hand gingen. Der DS und der 404 sind bis heute unvergessliche Klassiker. Sie werden weiterhin für ihr Design, ihre Zuverlässigkeit und die Erinnerung an eine wunderbare Ära der französischen Automobilgeschichte geschätzt. Kein Wunder also, dass sie auch heute noch begehrte und häufig anzutreffende Oldtimer sind.


Korrektur: Das DS-Getriebe wurde 1955 als halbautomatisches Getriebe konzipiert und auch so vermarktet. Später wurde aus Kostengründen auch eine Version mit Schaltgetriebe entwickelt. In den 70er-Jahren wurde ein vollautomatisches 3-Gang-Getriebe von BorgWarner eingeführt, hauptsächlich für den amerikanischen Markt.
Und dann sollte der geniale Renault 16 noch kommen…
Heutzutage ist das schwer zu erreichen: eine Bauzeit von 15 bis 20 Jahren.
Als Peugeot von der französischen Regierung und den Gewerkschaften sanft unter Druck gesetzt wurde, den angeschlagenen Konzern zu retten Citroën Um die Macht zu übernehmen und damit die Beschäftigung zu garantieren, forderte es die sofortige Einstellung des IDDS…und des SM.
Obwohl sich das erstgenannte Modell nach wie vor gut verkaufte, das letztgenannte jedoch deutlich weniger und zudem von Pech verfolgt war, gelang es Peugeot nicht, an den Erfolg des DS anzuknüpfen.
Also raus.
Das erste „Kind“ dieser Zwangsheirat war die Citroën LN, eigentlich ein Peugeot 104, aber mit einem 2CV-Boxermotor.