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2CV-Jubiläum. Der Lieferwagen wird 75. Teil 3: Die Siebziger (Fazit)
Knapp drei Jahre nach dem Start des Citroën Mit dem 2CV brachte der französische Hersteller eine Variante für Unternehmer auf den Markt. Im März 1951 wurde der 2CV AU vorgestellt, und es folgte eine Produktionszeit von 27 Jahren. Auto Motor Klassiek beschreibt die Geschichte und Entwicklung des legendären Vans in drei Teilen. Heute beschreiben wir den Abschluss: die Siebzigerjahre.
In den frühen siebziger Jahren wurde die Bestellversion der Citroën Der 2CV hat sich längst einen Namen gemacht und ist zu einem vertrauten Anblick auf den Straßen geworden. Citroën Der R4 Fourgonnette hat ihn zwar längst in den Hintergrund gedrängt, doch er erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit. Das ist für den französischen Hersteller Grund genug, die Modifikationen des begehrten Lieferwagens aus dem Hause Double Chevron voranzutreiben.
12-Volt-System, optische Modifikationen
Im Februar erhält der Lieferwagen die 12-V-Bordnetzanlage. Außerdem wird Folgendes installiert: Citroën Hängepedale werden montiert und die Heizung angepasst. Die Frontpartie erhält – analog zu den Limousinen – runde Blinker. Die Fenster werden mit Edelstahlrahmen versehen. Das Lenkrad ist nun aus schwarzem Kunststoff und zwei Speichen; das Armaturenbrett wird vergrößert. Im April wird der Innenraum serienmäßig mit einem Zweipunkt-Sicherheitsgurt ausgestattet. Weitere Änderungen am Bremssystem folgen. Im Juli wird der AK vom AKS abgelöst, der sich durch breitere Sicken, ein um 12 cm erhöhtes Dach und einen modifizierten Innenraum mit größerem Armaturenbrett und Kunststofflenkrad auszeichnet. Eine Innenraumbeleuchtung wird hinzugefügt und die seitlichen Blinker entfallen. Im Laufe des Jahres folgen weitere technische Anpassungen, das Stoßfängerprofil wird modifiziert, und im November wird ein externer Ölfilter sowie Stoßdämpfer hinten eingebaut. Im Dezember erhält der Innenraum einen schwarzen Kunststoff-Rückspiegel.
Spulen wir vor in die Mitte der siebziger Jahre.
Im Folgejahr erhalten Brems- und Kupplungshebel einen größeren Durchmesser, und die Bedienung wird deutlich verbessert. Außerdem erhält der AZU ein Kunststofflenkrad, und die Hinterradaufhängung wird mit Stoßdämpfern ausgestattet. 1972 erhält der AZU breitere Felgen, die seitlichen Blinker entfallen, und er wird mit Hängepedalen versehen. Gleichzeitig ändert sich die Bezeichnung in „250“, und es gibt zwei Varianten: Serie A (425 cm³, 6V, für den gewerblichen Einsatz) und Serie B (435 cm³, 12V). Im Laufe des Jahres folgen neue Vergaser, verstärkte Scharniere und modifizierte Zugfedern. Etwa zu dieser Zeit wird die Serie A eingestellt. Im Oktober wird auch die Lüfterhalterung verstärkt.
1973
1973 wurde der Hauptbremszylinder vergrößert und einige Beleuchtungselemente entfernt. Der Innenraum wurde dezent überarbeitet: Das Armaturenbrett erhielt einen integrierten Aschenbecher, die Kunststoffteile wechselten von Blaugrau zu Braun und der Tachometer wurde größer. Gleichzeitig wurde der Spannungsregler an die Batterie verlegt. Die AKS-Variante erhielt zudem einen Startknopf anstelle des Seilzugstarters. Anfang 1974 entfielen die Seitenscheiben, und im März wurde der Anlasserkranz für zusätzliche Haltbarkeit gehärtet. Im September erhielt das Modell ein moderneres Aussehen mit eckigen Scheinwerfern, einem Kunststoffgrill mit Chromumrandung und größeren, schwarz lackierten Stoßstangen. Auch der Innenraum wurde modifiziert: Der Startknopf wurde durch einen Zündschlüssel ersetzt und der Choke verlegt.
Die letzten Jahre
In den Jahren 1975 und 1976 lag der Schwerpunkt auf der weiteren technischen Optimierung. Der Luftfilter erhielt eine Kunststoffabdeckung, der Motor wurde leiser und das Fahrwerk mit Teleskopstoßdämpfern aufgerüstet. Zusätzlich wurde die Lenkung modifiziert und eine Lenkradsperre serienmäßig eingeführt. 1976 folgten weitere Verbesserungen, wie neue Kurbelwellendichtungen, ein Bremssystem mit getrennten Kreisläufen und ein Warnsystem. Der Innenraum erhielt wieder eine einheitliche schwarze Lackierung. 1977 kehrten die Seitenfenster zurück, Dreipunktgurte wurden zur Serienausstattung und die Radkästen verstärkt. Ein Jahr später, 1978, endete die Ära des 2CV-Transporters. Der 250 und der AKS machten Platz für ihren Nachfolger: den Acadiane.

Es war mein erstes Auto im Jahr 1971. Ich vergieße noch heute eine Träne deswegen. Was für eine goldene Zeit, mit einem Benzinpreis von 43 Cent... in Gulden.