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300 Mercedes-Benz 124E (W1986) – Fahren mit einem Lächeln

Einen speziellen Mercedes Benz 300 E (W124) von 1986 fahren

Der Mercedes-Benz 300E (W124) gilt bei Freund und Feind als bestimmender Faktor innerhalb der gehobenen Mittelklasse der Achtziger. Auch der Benz steht bei uns hoch im Kurs. Wenn sich die Gelegenheit ergibt, einen solchen Wagen zu fahren, lassen wir uns das natürlich nicht entgehen. Sicherlich nicht bei dem schönen und reich ausgestatteten Exemplar von 1986, in dem ich an einem schönen Tag fahren durfte.

Der Mercedes-Benz 300E wurde 1986 mit einer geschmackvollen Kombination aus Mittelrot-Interieur und Exterieur in Nautikblau bestellt. Und Optionen wie elektrische Fensterheber, elektrische Vordersitze mit Kopfstützen, ein Schiebe-/Ausstelldach, das sich auf Knopfdruck öffnet und schließt, wurden ebenfalls geprüft. Extras wie Scheinwerferwischer, Klima Anlage und das Mercedes-Benz Viergang-Automatikgetriebe mit S- und E-Stellung geben dem Wagen Schwung.
So sehr mich das Zubehör anspricht, die größte Attraktion wurde noch nicht genannt. Das ist der M103-Sechszylinder mit 2962 cm³ Hubraum, der seidenweich dreht und an die feine Automatik gekoppelt ist. EIN Oldtimer Wertermittlung bei Wilbers Oldtimer-Bewertungen ist immer klug.

Schöner Drehmomentaufbau


Der Reihen Sechs hat eine schöne Drehmomentstruktur. Das maximale Drehmoment wird bei 4400 U/min erreicht, die Förderung macht sich aber überhaupt leise bemerkbar. In diesem Auto zwingt mich der M103 E30-Motor nicht, Steroide zu haben, besonders wenn ich den Schieberegler der Viergang-Automatik in den Sparmodus gestellt habe. Es ist auch möglich, die Auswahl „S“ (Standard) zu treffen. Dann schaltet sich die Automatik später ein, was den Tempobeschleunigungen zugute kommt. Aber der Mercedes-Benz 300E erhebt das nicht kindliche Beschleunigungspotential dann sicher nicht zum Muss.

Kickdown

Natürlich gibt es Möglichkeiten, die Stromquelle optimal aus ihrer Leistung herauszuholen. Wenn die Flüssigkeiten auf Temperatur sind, trete ich das Gaspedal in einer Bewegung durch, was Kickdown bedeutet. Der erste Gang wird also aktiviert und dieser Widerstand wird - während das beeindruckende Potenzial der Kraftquelle zum Vorschein kommt - lange gehalten. Dann ist auch eine Beschleunigung auf 100 Stundenkilometer innerhalb von neun Sekunden möglich.

Entspannte Fahrweise am besten geeignet

Dieser Mercedes-Benz 300E eignet sich jedoch besser zum ruhigeren Anfahren aus dem Stand. Diese Wahl bedeutet ein völlig anderes Fahrverhalten und außerdem fährt der W124 dann im zweiten Gang an, es sei denn, der Wählhebel wird auf „2“ gestellt. Dann wird der erste Gang aktiviert und Sie können in den zweiten schalten, indem Sie den Hebel auf „D“ stellen. Wir fahren hauptsächlich vollautomatisch (also ab „D“) und kombinieren diese Wahl mit dem E-Modus. Diese Konfiguration passt perfekt zu diesem Sechszylinder-W124.

Heiter

Das Automatikgetriebe schaltet in dieser Position relativ schnell hoch, wodurch die Drehzahl relativ niedrig gehalten wird. Außerdem ist es durchaus möglich, den Motor im Eco-Modus mit einer respektablen Drehzahl zu drehen. Auch hier fällt auf, wie hervorragend die Schalldämmung zueinander ist. Tatsächlich lasse ich das Fenster elektrisch herunter und öffne das Schiebe-/Kippdach, um mehr ruhiges Volumen von der mächtigen Vorpiek zu genießen.

Ausgezeichnetes Chassis

Und dann das hervorragende Fahrwerk. Diese Kombination aus der stoßdämpfergeführten Vorderachse und der Raumlenkerachse, bei der die Hinterräder beidseitig von fünf unabhängigen Lenkern getragen werden, filtert alles heraus. Die exzellenten Ledersitze tragen ihren Teil zur Komforttasche bei und die Lenkung ist einfach und mit Gefühl, veranlasst unter anderem durch ein fein in der Hand liegendes und elektrisch verstellbares (Airbag-)Lenkrad. Die Kombination aus Lenkung, Gas und Fahrwerk lässt zudem viel Spielraum für ein weitgehend neutrales Kurvenverhalten und bestätigt das extrem sichere Fahrgefühl, das dieser Mercedes-Benz 300E bietet.

Bewohner werden getragen

Dieser Benz nimmt Ihnen viel Arbeit ab. Es befördert Fahrer und Passagiere sozusagen von A nach B und darüber hinaus. Die hervorragenden Stühle haben wir bereits erwähnt, der bereits erwähnte Mittelrot sorgt für zusätzlichen Chic. Die Mittelkonsole ist mit attraktivem Zebrano ausgestattet und die hinteren Kopfstützen lassen sich für eine bessere Sicht vom Fahrerplatz aus hochklappen.

Probefahrt verlängert

Dieser „Schweizer“ W124 hat in knapp 32 Jahren nur zwei Tonnen gefahren. Dem Mercedes-Benz 300E ist in vielerlei Hinsicht gut erhalten. Der Zustand ist hervorragend. Es gibt keine Rostspuren, das Auto ist in ausgezeichnetem Zustand. Abgesehen von ein paar Spuren im Leder gibt es an diesem Benz, der auch mit den später erhältlichen 15″ Achtlochfelgen ausgestattet ist, nichts zu bemängeln. Es wird Sie nicht überraschen, dass wir uns entschieden haben, unsere Probefahrt mit diesem rundum harmonischen Benz zu verlängern. Denn in dieser Kombination aus Komfort und Qualität fahren wir nicht alle Tage, schon gar nicht in dieser luxuriösen Ausstattung. Dieser 300E bietet wahren Fahrspaß, den der neue Besitzer inzwischen zu schätzen weiß.

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5 Kommentare

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  1. Ich habe mein w124 Cabrio Okt 1994 jetzt 21 Jahre alt und freue mich immer noch wie ein Kind wenn ich es nach der Winterpause aus der Garage hole. Schönes Auto und ein netter Nebeneffekt ist, dass die Preise jetzt steigen

  2. Ich selbst hatte 2 Typen des W 124, einen 300D von 1986 mit dem ich 270.000 KM gefahren bin und einen 300TE 4 Matic von 1988 der bis letztes Jahr als Wintersportwagen diente und ihn mit 210.000 KM zurückgab. Absolut sichere und billig zu wartende Autos. Habe den letzten nur weggeschmissen, weil wir beschlossen haben, keinen Wintersporturlaub mehr zu machen, weil 16% Steigung bei Schnee und guten Winterreifen reichten, damit der 4 Matic aufsteht, ich also nicht allerhand machen musste von Tricks im Schnee, um die Schneeketten zu montieren.

  3. Es ist mein tägliches Transportmittel, aber mit dem sparsamen und leisen 250D-Motor, verbunden mit der Viergang-Automatik. Auch nach 37 Jahren auf der Straße immer noch ein tolles Auto.

  4. Habe selbst einen Öl- und Filterwechsel gemacht, kam auch jahrelang nicht in die Garage, nichts weiter ist kaputt gegangen und diese 124er haben nicht gerostet, leider die Typen danach umso mehr

    • Dieser Rost war (und ist) zum Teil auf die Umstellung von Lösemittellack auf Wasserlack ab 1995 bei Mercedes zurückzuführen.

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