Einsendeschluss für die April-Ausgabe -> 17. Februar
Bedford-Lieferwagen (1968) – Begeisterung und Tatendrang für Marc
Marc ist ein wahrer Bewahrer des kulturellen Erbes. Jemand, der nicht nur bastelt, sondern auch bewahrt. Durch die Restaurierung historischer Fahrzeuge, wie beispielsweise des Bedford-Lieferwagens, trägt er zum rollenden Kulturerbe bei und teilt diese Leidenschaft – ebenso wichtig – mit Freunden, Enthusiasten und einem breiten Publikum. Nach seinem Bedford begann er mit der Restaurierung eines Austin K2 von 1947, der einst einem Kohlenhändler in Vorden gehörte. Auch sein Bruder vertraut auf seine Hilfe bei der Restaurierung eines Datsun. Doch damit nicht genug: Marc ist der Gründer des Hoogezand-Sappemeer Feuerwehrmuseums.www.hbvvhs.nl), ein Ort, an dem die Geschichte nicht verstaubt, sondern sichtbar bleibt, in all ihrer Bewegung.
Vauxhall?
Die Basis dieses Bedford-Transporters ist Kennern vertraut. Der Bedford HA ist eng mit dem Vauxhall Viva verwandt und wurde von Bedford als leichter Nutzfahrzeug angeboten. Das hier beschriebene Exemplar von 1968 gehört zur späteren HA-Serie und basiert technisch auf dem Viva HB. Bedford positionierte diesen Typ als praktischen, kompakten, einfachen und zuverlässigen 8-Zylinder-Transporter.
Neben dem Kastenwagen gab es Varianten mit anderem Charakter. Der Bedford Beagle war ein offiziell von Bedford genehmigter Umbau zum Kombi, durchgeführt vom Karosseriebauer Martin Walter aus Folkestone. Dieselbe Firma entwarf auch den Roma, einen kleinen Campervan auf Basis des Bedford HA. Der Beagle war mit hinteren Seitenfenstern, einer modifizierten Heckklappe und einer umklappbaren Rückbank ausgestattet und eignete sich daher als Familienauto.
Die Geschichte des Bedford Vans muss erzählt werden werden
Marc: „Wir haben eine kleine Anpassung im Innenraum des Bedford HA-Transporters vorgenommen. Die Türverkleidungen waren blau lackiert, aber wir haben sie schwarz lackiert, weil das besser zum Charakter eines Nutzfahrzeugs passt. Es geht nicht um Glanz, sondern um die Optik.“
„Natürlich möchten wir Jung und Alt gleichermaßen begeistern. Das Feuerwehrmuseum hat auch einen starken Bildungsaspekt. Die Funktionsweise der Geräte zu erklären, weckt Neugier und Interesse. Wir ruhen uns nicht auf unseren Lorbeeren aus. Wir möchten den historischen Wert von Autos fördern und sie präsentieren, wie beispielsweise den Bedford-Lieferwagen bei der Oldtimer-Veranstaltung in Eelde. Man muss präsent sein und die Geschichte immer wieder erzählen.“
Den Spaß einschränken?
Es werden immer mehr Vorschriften eingeführt, und Politiker nehmen uns Oldtimer-Enthusiasten regelmäßig ins Visier, um die Nutzung von Oldtimern weiter einzuschränken. Für uns sind sie keine Alltagsfahrzeuge, sondern Hobbyfahrzeuge, die wir für Ausflüge in der Umgebung, Veranstaltungen und Clubtreffen nutzen.
Ein starkes Gegenargument ist Engagement. Zum Beispiel durch ein Abonnement von Auto Motor KlassiekSchließlich geht es jeden Monat um unser kulturelles Erbe, das im Mittelpunkt steht. Ob Motorräder, Youngtimer, Klassiker oder Oldtimer wie der Bedford HA Van. monatliche Autoparty kostet 49,50 Euro pro Jahr und auch Auto Motor Klassiek erzählt die Geschichte weiter.
(Weitere Fotos unten)


1969 war der Bedford HA unser erster Lieferwagen. Vorne konnten zwei Personen sitzen, und hinten hatten wir eine Rückbank aus einem 2CV ausgebaut, sodass auch dort ein oder zwei Personen Platz fanden. Das war natürlich verboten, aber es kam vor. Ich durfte ihn an den Wochenenden fahren, und manchmal saßen wir zu viert hinten drin!
Der Bedford HA war ein zuverlässiges und problemloses Auto. Ein paar Jahre später kaufte ich einen Ford Transit, damit ich drei Personen vorne unterbringen und viel Stauraum haben konnte.
Ich besitze den Austin K2 von 1947 seit etwa 70 Jahren und er ist eines der ersten Modelle meiner Miniatursammlung. Daher habe ich diesen Austin in all der Zeit fast täglich in natura gesehen.
In unserer Firma hatten wir auch einen Bedford CA, den schlechtesten Dienstwagen überhaupt. Ansonsten fuhren wir DAFs, die nach zweieinhalb Jahren immer den Geist aufgaben, verschrottet wurden und mehr Zeit in der Garage verbrachten als auf der Straße. Ich habe heute noch Albträume, wenn ich daran zurückdenke. Später stiegen wir auf den Simca 1100 Fourgonette um. An den denke ich mit Wehmut zurück, wegen des großen Lenkrads und der fehlenden Servolenkung.
Das ist extrem cool.
Wir hatten auch einen hellblauen Bedford HA zu Hause, in der Bäckerei. Ich höre den Motor noch immer leise schnurren. Unserer hatte keine Trennwand zwischen Vorder- und Rückraum. Das Kennzeichen war VV-04-01.
Wir hatten jahrelang Freude daran! Dann wurde Opel in den Niederlanden mit dem Kadett Caravan beliebter. Wir haben auch drei davon benutzt.
Mein Großvater besaß mehrere Bedfords aus Kalifornien. Ich habe in ihnen das Fahren gelernt. Vor einigen Jahren habe ich einen aus England importiert und fahre ihn immer noch im Sommer. Pure 1965er-Nostalgie!
Mit einem unzerstörbaren Perkins-Dieselmotor.
So cool!!!