in

Das Bosozoku: Klassiker auf dem schlechten Weg

Das Bosozoku

Klassiker auf dem schlechten Weg

Die 1% Bikerclubs wie Angels, Satudarah usw. sind Motorradclubs, zu denen Sie nicht gehören möchten, wenn Sie einen Schadenersatz leisten müssen, wenn Sie kein Trauma haben. Aber dass diese Leute seit ihrer Gründung mit Motorrädern beschäftigt sind, können Sie ihnen das sagen.


Der De Bosozoku

Japan kannte diese Art von "Outlaw-Bikern" auch als Nachahmung der Angels: De Bosozoku ("gewalttätiger Laufstamm") war eine japanische Subkultur in der schlechten Motorradclub- und Gangwelt. Das Phänomen trat erstmals in den fünfziger Jahren auf. Die Mitglieder waren Männer aus der unteren sozialen Schicht mit Ressentiments und dem Wunsch, sich zu bewerben. Der Name Bosozoku wurde erst Anfang der 70er Jahre von den Medien erfunden. Diese Banden befanden sich in großen Ballungsräumen wie Osaka und Tokio. Die meisten Mitglieder waren Jugendliche unter 20 Jahren (Sie sind in Japan noch nicht reif unter dem 20). Nach ihrem zwanzigsten Geburtstag wurden sie häufig zu Berufsverbrechern oder unzufriedenen Familienmitgliedern. Ihr Beruf bestand hauptsächlich aus ärgerlichem Umgang mit Kleidung, die aus Karikaturen zu stammen scheint, sowie Gewalt zwischen ihnen und anderen. Eine Emanzipation im patriarchalischen Japan war, dass immer mehr weibliche Mitglieder kamen und sogar völlig weibliche Banden entstanden.

Bosozoku-Stil

Bosozoku beschäftigte sich häufig mit dem Customizing und Tuning von Motorrädern und Autos (und ist in Japan oft illegal), wobei der Lärm wie möglich zu sein schien. Die Modifikationen waren im Allgemeinen unbrauchbar und verrückt. Der typische Bosozoku-Motor war normalerweise ein leichter bis mittelschwerer gewöhnlicher japanischer Motor, der mit den gemischten Elementen des amerikanischen Chopper-Stils und britischen Café-Rennfahrern verzahnt war. Das Ganze war meist in jubelnden Farben besprüht und mit Motiven wie Flammen oder der aufgehenden Sonne versehen (ein Hinweis auf den eigenen Kamikaze-Reihenstil des Clubs). Kennzeichnend für die äußeren Feierlichkeiten sind auch Aufkleber und Flaggen mit der aufgehenden Sonne mit dem Logo oder den Symbolen der Banden. Denken Sie: "japanische Cartoons".

Und dass sie nicht auf Harleys, sondern meistens auf 400 cc-Motorrädern gefahren wurden, war eine Angelegenheit der japanischen Gesetzgebung über den Flascheninhalt auf dem heimischen Markt. Die Bosos waren nicht weniger nervig.

Ende der 1990er Jahre brachen neue Gesetze und die Wirtschaftskrise das Phänomen weitgehend auf. Was bleibt, ist ein Lifestyle-Kult-ähnliches Phänomen und "Bosozuku-Licht"; Mitglieder auf Motorrollern.

Und sie tragen heutzutage Helme ...

Wann werden wir hier den ersten Honda CB 400 N im Bosozuku-Stil sehen?
Wir wissen es nicht.

 

 

Ein Kommentar

Hinterlasse uns einen Kommentar
  1. Ich kannte diesen Stil nur von diesen völlig schwachsinnig umgebauten Autos und Bussen, wusste nicht, dass sie das auch mit Motorrädern machten ?!

Eine Antwort geben

Die Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Die maximale Upload-Dateigröße: 8 MB. du kannst hochladen: Image. Im Kommentartext eingefügte Links zu YouTube, Facebook, Twitter und anderen Diensten werden automatisch eingebettet. Dateien hier ablegen

Jetzt im Shop

Sehen Sie sich die 40-seitige Vorschau an über Diesen Link oder ein Klick auf das Cover.

Die Oktober-Ausgabe mit:

  • Citroën CX25 Prestige-Turbo 2
  • Rahmenbau in den Niederlanden
  • Friesische Firebird-Liebhaber
  • Lancia Fulvia
  • Toyota Corona RT40
  • BMW R90S
  • Classic Days Düsseldorf
  • Doppelte Typenbezeichnungen - Teil XVIII
Abdeckung 10 2022 300

Die perfekte Lektüre für einen Abend oder mehr zum ungestörten Träumen. Es ist jetzt in den Läden. Ein Abonnement ist natürlich besser, denn dann verpasst du keine Nummer mehr und bist auch noch 27 € günstiger. Nicht schlecht in diesen teuren Zeiten.

Luftgekühlte Show in Rosmalen: Jubiläumsausgabe Aircooled Winterfest

Anpassung des Zusatzes für Young-Timer von 1 Januar 2017