Die InterClassics Maastricht finden dieses Wochenende statt.

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Einsendeschluss für die Juli-Ausgabe -> 19. Mai

Die InterClassics im MECC in Maastricht markiert traditionell den Auftakt der Oldtimer-Saison. Jeden Januar füllt sich das MECC mit klassischen Fahrzeugen, Youngtimern, aber auch mit einer wachsenden Zahl an Traumwagen aus jüngster Vergangenheit. Im vergangenen Jahr feierte die Messe ihr 30-jähriges Jubiläum mit einem Besucherrekord: Nicht weniger als 40.538 Enthusiasten besuchten die Jubiläumsveranstaltung, 5.130 mehr als im Vorjahr – ein Zuwachs von 14,5 %. Kein Wunder, dass Messeleiter Erik Panis strahlt: Die InterClassics Maastricht hat sich seither zu einer der wichtigsten europäischen Oldtimer-Messen entwickelt. OldtimermessenDiese Rekordausgabe hat die Leute eindeutig nach mehr verlangen lassen, daher sind die Erwartungen für 2026 hoch.

Rezension: Klassisches Spektakel und freundliche Atmosphäre

Wer im Januar letzten Jahres dabei war, erinnert sich zweifellos an die außergewöhnliche Auswahl an Fahrzeugen, die das 30-jährige Jubiläum der InterClassics Maastricht feierte. Die Organisatoren präsentierten eine von Fans kuratierte Ausstellung mit 21 Traumautos aus früheren Ausgaben, wobei ein Tatra T87 von 1940 schließlich zum „Best of Show“ gekürt wurde. Über 300 Stände boten eine Fülle seltener Klassiker, moderner Klassiker und Exoten – von Vorkriegsjuwelen bis hin zu Ikonen der 80er-Jahre. Es herrschte reges Treiben, aber nie Hektik: Die Messe ist bekannt für ihre freundliche Atmosphäre. Ein Besuch der InterClassics Maastricht ist ein wahrer Genuss für jeden Autoliebhaber.

Zwischen den Autos trafen alte Freunde und neue Gesichter wieder aufeinander, und bei vielen Oldtimern wechselten die Besitzer sogar direkt vor Ort (die zahlreichen „Verkauft“-Schilder sprachen Bände). InterClassics ist mehr als nur eine Autoausstellung – es ist ein Treffen gleichgesinnter Enthusiasten.

Japanische Sportwagen im Rampenlicht

Nach der historischen Jubiläumsausgabe steht die InterClassics Maastricht 2026 unter einem völlig neuen Motto. „Legenden der aufgehenden Sonne“ ist das Motto der 31. Ausgabe, die japanische Sport- und Rennwagen würdigt. Vom eleganten Toyota 2000GT bis zum kraftvollen Mazda 787B – Japans reiche Automobilgeschichte wird auf dieser Bühne endlich im Mittelpunkt stehen.

Rund zwanzig japanische Meisterwerke von Marken wie Toyota, Honda, Nissan und Mazda werden ausgestellt und zeigen, wie sich japanische Autos – einst vor allem für ihre Zuverlässigkeit geschätzt – zu legendären Performance-Ikonen entwickelt haben. Ein Highlight ist der seltene Toyota 2000GT aus den 60er-Jahren, der mit seinem eleganten Design und dem millionenschweren Preis Kultstatus erreicht hat (kein Wunder, dass dieses besondere Auto das Poster dieser Ausstellung ziert).

Doch auch jüngere japanische Klassiker rücken in den Fokus. Man denke nur an den Honda NSX aus den 90er-Jahren, der von Ayrton Senna mitentwickelt wurde – einst revolutionär als „alltagstauglicher Supersportwagen“ und heute ein begehrtes Sammlerstück. Für japanische Autoenthusiasten ist dieses Thema ein wahrgewordener Traum, für andere hingegen eine überraschende Einführung in eine Seite der Automobilgeschichte, die man vielleicht nicht sofort mit Klassikern in Verbindung bringt.

Das absolute Highlight dieser Ausgabe ist die Ankunft des legendären Mazda 787B, des ersten japanischen Rennwagens, der jemals in Le Mans gewann. InterClassics bringt dieses einzigartige Exemplar, das normalerweise im Le-Mans-Museum ausgestellt ist, eigens nach Maastricht. Der 787B, berühmt für seinen kraftvollen Wankelmotor und seinen ohrenbetäubenden Sound, gewann 1991 das 24-Stunden-Rennen, unter anderem mit Johnny Herbert am Steuer. Ein Auto mit Kultstatus, das man normalerweise nur auf YouTube oder hinter Glas sieht, aber jetzt ist es direkt im MECC zu bewundern. Ausstellungsleiter Erik Panis: „Der Mazda 787B ist das ultimative Symbol japanischer Innovationskraft und Kühnheit. Dass dieses Exemplar speziell nach Maastricht kommt, macht die Ausstellung zu etwas ganz Besonderem.“

Supercars und virtuelle Rennen als neue Attraktionen

Neben dem Themenplatz mit japanischen Legenden präsentiert die InterClassics Maastricht 2026 einige Neuerungen, die sowohl junge als auch erfahrene Autofans begeistern werden. Erstmals gibt es in diesem Jahr das Supercar Foyer, einen exklusiven Bereich, der die modernsten Sportwagen und Hypercars ausstellt.

Marken wie McLaren, Pagani, Koenigsegg, Porsche und Ferrari präsentieren ihre neuesten Exoten. Alle ausgestellten Supersportwagen stehen auch zum Verkauf – allerdings muss Ihr Geldbeutel genauso prall gefüllt sein wie der Glanz der Karosserien aus Kohlefaser.

Laut Panis entspricht dies perfekt einem Trend: Klassische Autos bleiben zwar das Kerngeschäft, doch seit Jahren lässt sich eine Verlagerung hin zu Youngtimern und modernen Sportwagen beobachten. Einige Hypercars sind bereits so begehrte Sammlerstücke, dass ihr Wert aufgrund ihrer Seltenheit und Exklusivität unmittelbar nach dem Kauf steigt (der Ferrari Monza SP2/SP3 ist hierfür ein Paradebeispiel).

InterClassics Maastricht trägt diesem Trend Rechnung und vereint Liebhaber klassischer und moderner Autos unter einem Dach. Auch die Sim Expo ist zurück – für alle, die ihre Rennfähigkeiten virtuell testen möchten. In Zusammenarbeit mit Sim Formula Europe stehen Dutzende professionelle Fahrsimulatoren zum Ausprobieren bereit. Am Samstag treten die weltbesten Sim-Racer in Maastricht gegeneinander an – dem Sieger winkt ein Preisgeld von 10.000 €.

Die elektronisch aufheulenden Motoren im Simulationsbereich bilden einen spielerischen Kontrast zum mechanischen Dröhnen der übrigen Ausstellungsfläche – auch das gehört zum modernen Automobilerlebnis. Und natürlich sind auch die traditionellen Elemente vertreten: ein Club Boulevard, auf dem Markenclubs ihren Stolz präsentieren (inklusive eines Wettbewerbs für die beste Clubpräsentation), und unzählige Stände mit Automobilia, Literatur, Ersatzteilen und Modellautos. Ob Sie kaufen, verkaufen oder einfach nur die Ausstellung genießen möchten – Langeweile kommt hier garantiert nicht auf.

Für Enthusiasten, von Enthusiasten

Was die InterClassics Maastricht so besonders macht, ist die Mischung aus Geschäft und Hobby, aus Geschichte und zeitgenössischer Leidenschaft. Man kann hier genauso leicht Traumwagen entdecken wie mit völlig Fremden ins Gespräch kommen, die sich innerhalb von fünf Minuten wie alte Freunde anfühlen. Als Stammgast weiß man: Hier läuft man mit einem Lächeln im Gesicht herum. Die Atmosphäre ist entspannt, fast gemütlich, trotz der luxuriösen Autos, die einen umgeben. Alle sind hier aus der gleichen Leidenschaft: klassischen und besonderen Autos. Ich selbst verbringe immer wieder Stunden bei den Ausstellern, tausche Anekdoten aus und träume von einem Jaguar E-Type oder einem Ferrari Testarossa, den ich mir eigentlich nicht leisten kann. 

Und genau das macht den Reiz aus: Die InterClassics Maastricht ist ein Genuss für jeden Autoliebhaber, unabhängig vom Budget. Ob Sie nun auf der Suche nach einem seltenen Scheunenfund sind, dem perfekt restaurierten Klassiker Ihrer Jugend oder einfach nur wegen der Menschen und der Atmosphäre – Sie werden mit vielen Eindrücken im Kopf (und vielleicht einem Kofferraum voller Schätze vom Miniaturauto- und Teilemarkt) nach Hause fahren.

Vom 15. bis 18. Januar 2026 ist es wieder soweit in Maastricht. Ich kann es kaum erwarten! Die japanischen Legenden lassen ihre Motoren warmlaufen, der Champagner steht für den Preview-Abend bereit und die Tickets sind heiß begehrt. Sehen wir uns dort? Mit etwas Glück treffe ich dich vielleicht beim Toyota 2000GT, wo ich garantiert mit leuchtenden Augen sitze und zuschaue… Und ich wette, du kennst das Gefühl? Die InterClassics Maastricht verspricht schon jetzt ein unvergessliches Erlebnis zu werden – von Enthusiasten für Enthusiasten. Nicht verpassen!

Sie können Tickets bestellen über interklassische EreignisseDas MECC in Maastricht ist am 15. Januar von 12:00 bis 20:00 Uhr, am 16. Januar von 10:00 bis 22:00 Uhr und am 17. und 18. Januar von 9:00 bis 18:00 Uhr für die Öffentlichkeit zugänglich.

Die InterClassics Maastricht finden dieses Wochenende statt.
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4 Kommentare

  1. Der Anonyme hat hier einen Punkt.
    Ich weiß, dass man die letzte Etappe der Reise mit dem Zug, dem Fahrrad oder sogar zu Fuß zurücklegen kann. Das Problem ist, dass die Parkgebühren (auf eigenes Risiko) explodieren. Das ist nicht gerade einladend und trübt daher den Reisegenuss erheblich.

  2. Ich war vor Jahren dort.
    War zusammen mit Lambo Rijssen bv dort, wir waren mit einigen Lamborghinis da, diablo, jalpa und lm 002.
    Es war schön und gemütlich.

  3. Ich war schon ein paar Mal dort. Der Besuch einer Messe kann ganz schön teuer sein (...), aber sobald die Parkgebühren fast den Eintrittspreis übersteigen, bin ich weg. Natürlich nur widerwillig, aber so zocken sie die Besucher woanders ab!

    • Ich stimme dir zu, aber wenn du unbedingt hinwillst, parke dein Auto kostenlos am P&R-Parkplatz Maastricht Noord und nimm den Zug. Nach 10 Minuten hält er direkt vor dem Messegelände.

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