Ducati 450 Scrambler: Schuster, bleib bei deinen Leisten

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Redaktionsschluss für die Februar-Ausgabe -> 16. Dezember

Automatische Konzepte

De Ducati 450 Scrambler, in den USA auch bekannt als Ducati Jupiter und in Europa als Ducati 450 SCRist ein On-/Offroad-Einzylinder mit 436 ccm Hubraum und einer obenliegenden Nockenwelle, die von einem Achsschenkelbolzen angetrieben wird. Der Ducati 450 Scrambler Die MotoTrans wurde von 1969 bis 1974 produziert. Die Gesamtproduktion belief sich auf rund 11.000 Motorräder. Das Modell wurde auch in Spanien von MotoTrans in Lizenz produziert. MotoTrans-Modelle sind heute deutlich günstiger als die in Bologna hergestellten Maschinen.

Es gab einen Markt für die Ducati 450 Scrambler

1968 war der globale Dirtbike-Markt riesig. Jeder Hersteller wollte ein Stück vom Kuchen. Ducati produzierte bereits 250 und 350 Scrambler, doch der amerikanische Importeur, die Berliner Motor Corporation, verlangte eine Version mit größerem Motor, um mit der BSA 441 Victor konkurrieren zu können. Die Wünsche der Amerikaner waren eigentlich Forderungen an die verschiedenen Hersteller, denen alle begeistert nachkamen, denn die USA waren schlicht ihr Traummarkt.

De Ducati 450 Scrambler Die 450 wurde 1969 eingeführt und war das erste Modell mit einem 436-cm³-Motor, dem größten Hubraum, den der OHC-Motor technisch bewältigen konnte. Der Rahmen, dessen Design von der Rennabteilung beeinflusst wurde, war eine verstärkte Version des Rahmens der kleineren Scrambler mit Verstärkungen entlang des Oberrohrs. Die 450 wurde erfolgreich im Wettbewerb eingesetzt. Doch im Gelände oder auf der Straße erforderten die großen Ducs mehr Wartung, als die meisten Amerikaner bereit waren zu zahlen.

Technik und Wartung

Sehr oft findet man erhebliche Schäden an seinem Traummotor aufgrund unzureichender Ölzufuhr, meist verursacht durch mangelnde Wartung, übermäßige Belastung des kalten Motors und das „Stöhnen“ bei niedrigen Drehzahlen. Singles liebten höhere Drehzahlen und häufige Ölwechsel. Allerdings sind die meisten Motorkomponenten des Ducati 450 Scrambler und viele andere Teile sind noch aus verschiedenen Quellen erhältlich.

Restaurierungen sind jedoch teuer. Hinzu kommt, dass die Motoren früherer Ducatis von Hand zusammengebaut und mit Unterlegscheiben bearbeitet wurden, um die erforderlichen Präzisionstoleranzen zu erreichen. Das macht den Wiederaufbau einer der wichtigsten Ducatis arbeitsintensiv und daher teuer, wenn man ihn nicht selbst durchführen kann.

Die Scrambler sind grundsätzlich nicht mit Desmo-Köpfen ausgestattet. Diese Option war zwar verfügbar, aber offenbar erst 1971.

Ducati 450 Scrambler – Wert und Fallstricke

Und nun die Krux: „Schuhmacher, bleib bei deinen Leisten.“ Die gelbe Ducati 450 Scrambler Die Fotos zeigten eine mutige Geschichte, die als Sicherheit für einen Kredit an jemanden diente, der zwar etwas mit Geld, aber nicht mit Motorrädern verstand. Die Ducati war angeblich 8.500 Euro wert. Der Kreditnehmer verschwand. Nach einem Jahr beschloss der Teilzeitvermieter, das Motorrad zu verkaufen.

Das höchste Gebot, das er dafür erhielt, lag bei 4.000 Euro.

Eine Duc 450 Scrambler: Schuhmacher, bleib bei deinen Leisten
8500 Euro wurden hier geliehen
Eine Duc 450 Scrambler: Schuhmacher, bleib bei deinen Leisten
Eine Duc 450 Scrambler: Schuhmacher, bleib bei deinen Leisten
Das höchste Gebot lag jedoch bei 4000 Euro
Eine Duc 450 Scrambler: Schuhmacher, bleib bei deinen Leisten
Das ist schon eher so!

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12 Kommentare

  1. Anfang der 70er-Jahre fuhr ich mit großer Freude und ohne jegliche Probleme einen MK3 von 1968. Der Motor war bestens vorbereitet: Kurbelwelle und Pleuellager in Rennqualität, geschmiedete Kolben und Pleuel, präzise Auswuchtung, strömungsoptimierter Zylinderkopf, werkseitiger Megaphonauspuff, Leichtmetallfelgen und eine GP-Verkleidung.
    Das Öl wurde natürlich regelmäßig gewechselt: Es war immer goldgelb und blitzsauber. Ich habe den Motor vor dem Beschleunigen immer gründlich warmgefahren. Er lenkte sich messerscharf.
    Bin 175 km gefahren. Kurz gesagt: ein fantastisches und problemloses Fahrrad!

    • Hallo, das stimmte, es ist falsch passiert, früher ist es noch schlimmer passiert. Bei normaler Wartung kann man mit den jahrzehntelangen Spaß von Duc ohne große Kosten haben. Sollte halt mal wieder autorisiert sein und nicht hier und das war herumdoctor))

  2. Schreckliche Motorräder. Ich hatte mal eine Ducati 250 Mach 1 und dann eine Ducati 350 Desmo. Sieht schrecklich aus, ist aber schrecklich in der Wartung.
    Beide Motorräder waren 10000 km gefahren und danach schon reif für den Schrottplatz. Es war einfach alles kaputt gegangen: Lager, Spannungsregler, Verkabelung, alle Sicherungen in den Scheinwerfern waren intakt, und trotzdem ist alles durchgebrannt, nicht nur einmal, sondern gleich mehrmals.
    Mit einem leeren Tankrucksack losfahren und mit einem vollen Tankrucksack voller heruntergefallener Teile nach Hause zurückkehren.
    Das klingt alles sehr negativ, aber es war sehr negativ.

  3. Natürlich haben Sie vergessen, den Condor zu erwähnen; die Ducati in einer Schweizer Armeejacke!
    Auch nicht mehr ganz günstig und die Leistung ist durch das Downtuning geringer als man es von einer Ducati gewohnt ist.
    Aber lustige Spiele für eine MTB-Strecke oder Cross-Country-Strecke.

  4. Ducs sind unterhaltsame und anspruchsvolle Motorräder.
    Aber geben Sie mir die Japaner und die neue Generation der Milwaukee Eight von Harley

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