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Eine lokale Lichtung: Die Zündapp KS 100
Nach dem Ersten Weltkrieg, dem ehemaligen Zünder- und Apparatebau GmbH von Fritz Neumeyer in Nürnberg im Jahr 1921 mit dem Bau von Motorrädern unter der Marke ZündappDie ersten fünf Maschinen waren Nachbauten der englischen LevisAb 1922 begann Zündapp, seine eigenen Ideen in Serie zu produzieren.
Anfangs handelte es sich um „Dienstfahrräder“, motorisierte Transportmittel für die breite Masse, die sich kein Auto leisten konnte. Um den Zweiten Weltkrieg herum produzierte das Unternehmen Viertakt-Boxermotoren, doch ab den 1960er-Jahren ging es richtig los; Zündapp wurde in der 50-100-cm³-Klasse zu einem Welterfolg. Später kamen sogar 125-cm³-Motoren hinzu.
Aber die KS 100 Das Motorrad, das das Dorf in meiner Jugend unsicher machte? Diese metallisch-blaue Einzylinder-Zweitaktmaschine mit ihrer körperbetonten Vollverkleidung und dem schmalsten M-förmigen Lenker? WUNDERSCHÖN II!!!
Technologie und Konstruktion der Zündapp KS 100
Das Markenzeichen der Marke war der aus Aluminium-Druckguss gefertigte Heckrahmen mit zentralem Stahloberrohr, den Zündapp 1956 mit der 423 eingeführt hatte. Das Herstellungsverfahren war zwar aufwendig, aber die Konstruktion war legendär robust. Die KS 100 der zweiten Serie hatte 98 cm³ Hubraum und leistete beeindruckende 10 PS bei 6800 U/min. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit lag bei 93 km/h – „mehr“ als 100 km/h auf dem Tacho. Diese Serie startete mit einem Vierganggetriebe, später kam ein Fünfganggetriebe hinzu. Sie besaß den berühmten „Büffeltank“. Ihr Spitzname war, wie der des Mopeds C50 Sport von 68, das ebenfalls einen solchen Tank hatte, „Klotzenstoter“. Später folgte der „Flappentank“, der zusätzlich einen Gang mehr hatte. Und natürlich verfügte die Zündapp KS100 über deutlich robustere Felgen und Bremsen als die Mopeds. Das Vorderrad der KS100 mit der großen Trommelbremse? Das war der Heilige Gral für Zündapp-Mopedfahrer.
Der Machtkampf
Die erste KS100-Serie wurde von 1963 bis 1966 gebaut (100 cm³, 8,2 PS, 4-Gang-Getriebe, 90 km/h) und wurde nicht einmal so lange produziert. Sie wies noch die damals bereits veralteten, runden Linien der 1950er- und 1960er-Jahre auf. Die zweite Serie, die KS 100/II (Typ 518, 10 PS, 5-Gang-Getriebe, 100 km/h), wurde von 1969 bis 1973 verkauft und hatte bereits ein deutlich eleganteres Design. Doch ihr Erscheinen zu einem Zeitpunkt, der wie das Ende der Motorradära aussah – schließlich besaß damals jeder Arbeiter ein kleines Auto – führte auch nicht zu großen Produktionszahlen. Die späteren Modelle mit dem schlanken, tief liegenden „Klappentank“ hatten fünf Gänge.
Warum die Zündapp KS 100 immer noch so beliebt ist
Aber auch als Originalmotor konnte die Zündapp KS100 überzeugen.
Es war komfortabel, zuverlässig und für seine Zeit gut zu fahren. Und dann erst dieser Motor! Er lieferte Leistung und hielt ewig! Die Motoren, die wir in jungen Jahren schon skeptisch beäugt hatten, weil sie so einfach in Motocross-Maschinen eingebaut werden konnten, waren robust und gleichzeitig sportlich. Der große, hochwandige Zylinder war ein echter Hingucker.
Die glatt verarbeiteten Kurbelgehäuseteile, die größtenteils mit silbergrauem 2K-Lack lackiert waren, waren und sind eine Augenweide.
Inzwischen sind die Preise für Zündapps in die Höhe geschnellt. Und die Anhänger der Marke sind, wenn es um Originalität geht, ausgesprochene Freigeister.
Aber ein cooler, origineller K?
Das ist immer noch eine Maschine, die man unbedingt haben will!
(Unten sind noch einige Bilder.)


Hallo, ich habe sie mir nach meiner BSA A7 von 1956 gekauft. Ein Fehler: Wer von einer 500er kommt, sollte sich keine 100er zulegen. Ich kaufte die KS100 1969 neu für 999 Gulden. Der Motor Palace riet mir sogar davon ab, weil sie die Yamaha RD100 für besser hielten. Warum dann die Zündapp? Nun ja, sie gefiel mir einfach besser! Sie hatte noch den gleichen Zylinderblock und, glaube ich, vier Gänge. Sie war genau so, wie du sie beschreibst: mühelos, spaßig zu fahren, und mit Vollverkleidung schaffte sie 104 Kilometer. Aber hey, meiner Erfahrung nach war sie halt nur ein Moped, also tauschte ich sie gegen eine Norton 88 von 1957 ein. Endlich wieder zu Hause!
Ach, ach… Ich bin noch nie eine KS100 gefahren. Aber ich bin mal eine KS50-Kopie gefahren. Zum Glück hatte die schon eine riesige Trommelbremse vorne. Und die hat die heftige Fahrt perfekt gebremst.
Weil eines unserer Mopedclubmitglieder schon etwas älter war, hatte er sich eine neue KS80 gekauft. Es dauerte nicht lange, bis er sie zu Schrott fuhr. Der Motor hatte überlebt und war noch zu haben. Mit ein paar kleinen Umbauten passte er unter meine KS50. Vor dem Einbau wurden die Zylinderkanäle allerdings nach strengen Richtlinien „bearbeitet“. Das Ergebnis: Das Ding fuhr weit über 100 km/h, die Tachonadel stand schon lange still am Anschlag. Ich bin das einmal gefahren. Danach war es nicht mehr so aufregend. Nicht im Sinne des Gesetzes, aber ich hatte viel Spaß damit. Es war ein toller Reisebegleiter, und ich hielt mich an die Geschwindigkeitsbegrenzung. Zugkraft, darauf kam es an. Ach ja, mit 1:35 war sie auch angenehm sparsam. Das ist jetzt fast 45 Jahre her.
Moe je s kojke in Mierle, zobrabant, daro he je een clubke hebben ; Ons Gemekske, heul veul zundapkes, floretjes, etc.