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Tolman baut Honda Integra Type R (DC2) Restomod mit Blick für Originalität und Restaurierungsarbeit
Ein Restomod beginnt manchmal mit etwas Einfachem, wie einer anderen Farbe. Bis die Karosserie ins Spiel kommt. Bei Tolman startete dieses Projekt mit dem Plan, einen Honda Integra Type R (DC2) in einer anderen Farbe neben den Tolman Edition Peugeot 205 GTi desselben Besitzers zu stellen. Erst nach einer gründlichen Begutachtung wurde deutlich, dass frühere TÜV-Reparaturen Korrosion verdeckt hatten. Folglich wandelte sich der Auftrag von einem einfachen Farbwechsel zu einer umfassenden Intervention, wie sie Tolman auch bei anderen Projekten durchführt: Zuerst wird der Stahl wieder in Schuss gebracht, dann der Rest.
Karosseriearbeiten und Endbearbeitung
Wer an einem DC2 arbeitet, stößt schnell auf ein praktisches Problem: Gute Ersatzteile sind rar oder gar nicht erhältlich. Daher fertigte Tolman Teile, die nicht im Handel erhältlich waren, in Handarbeit an. Kotflügel und Radlauf wurden an Stellen, an denen sich Schlamm festgesetzt und den Originalstahl korrodiert hatte, neu aufgebaut. Diese Arbeiten erstreckten sich auch auf die entsprechenden Bodenbleche, mit dem Ziel, die strukturelle Integrität wiederherzustellen und nicht nur Schäden zu kaschieren.
Allein die Fertigung und Montage erforderten 180 Stunden akribischer Arbeit, wobei Originalteile und das Fahrzeug selbst als Vorlage dienten. Anschließend folgten die Lackierung und die Farbauswahl: Das ursprüngliche Championship White wich Sorrento Green. Beim Lackieren verwendete Tolman Stickstoff anstelle von Luft, um den Auftrag effizienter zu gestalten und durch den Verzicht auf Wasser ein saubereres Finish zu erzielen. Unterboden und Kastenprofile wurden mit werkseitiger Nahtabdichtung und Hohlraumspray geschützt. Außenzierteile wurden, wo immer möglich, neu beschafft; originale Leuchten und Gummiteile wurden aufgearbeitet, anstatt durch minderwertige Alternativen ersetzt zu werden.
Technologie, Fahrgestell und Innenraum
Mechanisch blieb der Ausgangspunkt unverändert: zurück zur Werksbasis, mit einigen wenigen, modernen Modifikationen. Der 1,8-Liter-DOHC-VTEC-Vierzylinder (B18C) wurde komplett überholt und anschließend auf dem Leistungsprüfstand getestet. Das Ergebnis sind serienmäßige 190 PS. Bremsen und Bremsleitungen wurden für den regulären Gebrauch erneuert. Zusätzlich wurde eine moderne Wegfahrsperre unauffällig integriert und die Geräuschdämmung verstärkt.
Das Fahrwerk wurde ebenfalls überarbeitet. Die Doppelquerlenkerachse wurde komplett überholt und mit neuen Buchsen und Federn versehen. Die originalen Stoßdämpfer wurden durch Nitron-Dämpfer ersetzt. Die 15-Zoll-Enkei-Felgen wurden neu lackiert und mit Michelin Pilot Exalto 2-Reifen bestückt.
Im Innenraum befand sich die Rückbank noch in ausgezeichnetem Zustand, die Vordersitze hingegen waren rosa verfärbt. Tolman verwendete für die Neupolsterung der Vordersitze unbenutztes, altes Material aus Australien, das ursprünglich für die Rückbank vorgesehen war.
Die Fertigstellung umfasste eine 100 Kilometer lange Test- und Abstimmungsfahrt, die vom Firmengründer Chris Tolman durchgeführt wurde. Insgesamt wurden 740 Arbeitsstunden investiert; das Projekt begann im September 2025. Dieser Honda Integra Type R ist Tolmans erster Einzelanfertigungs-Restomod des Jahres 2026. Tolman wurde 2007 gegründet; die Produktion der Tolman Edition des Peugeot 205 GTi läuft weiter, Bestellungen werden bis 2027 entgegengenommen.
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Gut gemacht. Ich verstehe einfach nicht, warum jemand mit einem Rechtslenker das im dichten Verkehr der Niederlande, insbesondere in Kreisverkehren mit vielen Radfahrern, nicht als lebensbedrohlich empfindet. Es sollte verboten werden!
Die Nachricht stammt von einem englischen Schriftsteller, daher wird das Auto auch in England gefahren.