Kawasaki Z1300: legendär und kompromisslos

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Die Kawasaki Z1300 von 1979 steht als ultimativer Abschluss der ersten „Superbike“-Ära im Rampenlicht. Dieses beeindruckende Reihensechszylinder-Motorrad brach mit allen Konventionen seiner Zeit und setzte einen neuen Maßstab für Kraft und Leistung.

Der Wettlauf um „größer, schneller und mehr“ begann Ende der 750er Jahre mit der CB60 von Honda, und Kawasaki schloss sich mit seinen eigenen technischen Wundern an. Die neueste Antwort auf diesen Trend war die Kawasaki Z1300, eine Maschine, die alle Erwartungen übertraf. Mit einem Hubraum von sage und schreibe 1286 cm³ und 120 PS bei 8000 U/min war die Z1300 ein wahres Kraftpaket. Es konnte Geschwindigkeiten von bis zu 225 km/h erreichen, was für Motorräder zu dieser Zeit beispiellos war.

Kawasakis ehrgeiziges Projekt begann bereits 1973 mit dem Codenamen „Modell 203“. Unter der Leitung des erfahrenen Ingenieurs Inamura wurde die Z1300 nicht nur so konzipiert, dass sie leistungsstark ist, sondern auch durch ihr bombastisches Erscheinungsbild hervorsticht. Obwohl die Entwicklung nicht ohne Probleme verlief, wie z. B. Probleme mit den Vergasern und Anpassungen am Rahmen, blieb Kawasaki seiner Vision treu.

Die Kawasaki Z1300 wurde erstmals 1978 auf der IFMA in Köln vorgestellt und hinterließ sofort Eindruck. Trotz seines Gewichts von über 325 kg ließ er sich überraschend gut steuern. In den Folgejahren wurde der Motor durch Ergänzungen wie elektronische Kraftstoffeinspritzung und luftunterstützte Stoßdämpfer weiter verbessert.

Was den Z1300 wirklich auszeichnete, war sein kompromissloser Ansatz. Alles an diesem Fahrrad schreit nach Kraft und Leistung. Sogar die Panzeraufkleber waren beeindruckend massiv. Es war nicht irgendein Motorrad; es war eine Aussage.

Neugierig auf alle Details und Hintergründe? Den ausführlichen Bericht zur Kawasaki Z1300 finden Sie in der Juli-Ausgabe von Auto Motor Klassiek. Und jetzt liegt es am Zeitungskiosk. Nicht verpassen!

Fotos: Hans Smid

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Kawasaki Z1300: legendär und kompromisslos
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3 Kommentare

  1. Es war Kawas Antwort auf Hondas CBX/6, die ab 78 ausgeliefert wurde. Honda experimentierte bereits 72 mit einer „1100“/6 (CB750 mit 2 Extras), aber Benelli stahl den Wind mit einer 500 plus 2 = 750/6 mit einem Honda-Klon. Der spätere KZ/i hatte 130 Pferde.

  2. Die Z1300 ist nicht die Antwort auf die Honda CB750 der späten 60er Jahre. Diese Antwort gab Kawasaki bereits 900 mit der 1-cm³-Z-1972, eindeutig ein Superlativ. Der 1300er ist eine leistungstechnische Weiterentwicklung, eher als Aussage des Herstellers, denn dass Massen auf einen 6 kg schweren (fahrtauglichen) 340-Zylinder gewartet haben.

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