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Lancia verlässt Belgien wahrscheinlich auch nach den Niederlanden

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Der Abbau von Lancia in unseren Regionen nimmt immer umfangreichere Formen an. Nachdem im Oktober in den Niederlanden der Vorhang für die italienische Nobelmarke gefallen war, scheint nun auch Belgien zu folgen. Belgische Quellen berichten, dass sich Lancia im März aus dem belgischen Händlernetz zurückziehen wird. Es ist ein neuer Schritt in der Strategie der Muttergesellschaft Fiat Chrysler (FCA), die Marke aus dem Ausland zu entfernen.

Die Muttergesellschaft will sich definitiv auf die vier Marken Fiat, Alfa Romeo, Jeep und Chrysler konzentrieren. Fiat kaufte Lancia in 1969, aber die Marke ist seit den Neunzigern in einem Chaos. Auch in den Niederlanden und Belgien wurden die Folgen der schwierigen Politik und der beunruhigenden Nachrichtenberichte sichtbar. Nur wenige hundert Lancias wurden in den letzten Jahren sowohl in den Niederlanden als auch in Belgien verkauft. Besitzer eines Lancia können sich übrigens zur Wartung an das FCA-Händlernetz wenden.


Geschichte voller Innovation

Lancia ist seit Jahren ein großer Name, aber klein in Aktion. Die 110-Marke Torinese verdankt ihren Namen einer beeindruckenden Modellgeschichte. Von Ardea bis Appia, von Flavia bis Flaminia, von Aurelia GT bis Stratos, von Fulvia bis Delta: Die Italiener können dank dieser Modelle seit Jahrzehnten eine besondere und hoch angesehene Position in der Automobilindustrie einnehmen. Es stellte den ersten V6 her, brachte mit dem Lambda in 1922 die erste selbsttragende Karosserie auf den Markt und war ein Pionier auf dem Gebiet des Leichtbaus.

Exklusive Modelle und Rallye-Icons

Darüber hinaus waren die bereits schönen Modelle von zu Hause aus ein hervorragender Ausgangspunkt für zahlreiche Designhäuser, um exklusive Varianten zu konstruieren. In Bezug auf Ausstattung und Verarbeitung strebte die edle italienische Marke stets nach hoher Qualität. Die Mailänder Marke wurde auch aufgrund internationaler Wettbewerbserfolge groß. Die Rally 037, die Delta Integrale, die LC 1 / LC2-Versionen, die Stratos und das Fulvia Coupé HF erreichten regelmäßig das höchste Podium.

Kleine Unternehmensrolle für Lancia

Zum Glück bleibt die Geschichte lebendig. Die sich zurückziehende Bewegung von FCA-Chef Sergio Marchionne in Richtung der Mailänder Marke bedeutet jedoch, dass Lancia kein Symbol für revolutionäre Entwicklungen und besondere Innovationen mehr sein wird. Wenig Trost: Die Marke wird nicht ganz aus Europa verschwinden. Lancia wird (noch) für seinen Heimatmarkt Italien behalten.

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