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Mercedes 230 S (1966): Schönheit zuerst für Martin und Ytsje
Martin Sijbesma ist ein Künstler; ein begabter Mensch mit einem unstillbaren Schaffensdrang. Ob Porträts, Stillleben oder die Darstellung von Oldtimern und Motorrädern auf Leinwand: Für ihn steht die Schönheit an erster Stelle. Jedes seiner Werke ist das Ergebnis von Fühlen, Denken und Gestalten.
Martin Sijbesmas Kunstwerke lassen sich online ausführlich kennenlernen, hier liegt der Fokus jedoch vor allem auf seiner Leidenschaft und Begeisterung für charaktervolle Klassiker und Oldtimer. Diesmal ist es ein schwarzer Mercedes 230 S von 1966, dargestellt mit Ytsje und dem kleinen Hund, Öl auf Holz (76×48).
Ein Klassiker als Kunstobjekt?
Der Blick der Kamera fällt auf einen wunderschönen, 60 Jahre alten schwarzen Mercedes 230 S, und Martin ließ sich erneut inspirieren, ihn in ein Kunstwerk zu verwandeln. Er verewigte seine Frau Ytsje neben dem deutschen Luxuswagen in einem Gemälde, zusammen mit dem kleinen Hund: drei Lieben in einem Bild.
Luxuriös, stattlich, klassisch
Martin: „Ich liebe das Design, den Stil und die robuste Erscheinung dieses Wagens. Mit seiner tiefschwarzen Karosserie sieht er wirklich wunderschön aus. Für mich ein Meisterwerk und ein Beweis für die Technologie und Qualität jener Jahre. Und nicht zu vergessen die Zuverlässigkeit.“
Sie wurde „Heckflosse“ genannt; zumindest war das der Spitzname in der Öffentlichkeit. Bei Mercedes handelte es sich um die W-Serie in verschiedenen Ausführungen. Der amerikanische Einfluss im Design war deutlich spürbar: Damals hatten amerikanische Fahrzeuge markante Heckflossen. Insofern war die Ausführung des Mercedes noch recht zurückhaltend.
Im Kontakt mit vergangenen Jahren
Martin spricht gern über seine Oldtimer. Da ist zum Beispiel sein Renault 4 für den Alltag, und das französische Flair kommt auch in einem wunderschönen Auto zum Ausdruck. Citroën DS (Typ ID). Wenn Sie so ein Foto sehen, würden Sie spontan anfangen, die französische Nationalhymne zu singen.
Kind aus Stahl
Seine Sonntagsausflüge gehören nun vorübergehend seiner neuen Liebe, die viel Aufmerksamkeit erregt. Diese Aufmerksamkeit ist ein wichtiger Teil des Fahrvergnügens. Man hält ein Stück Geschichte in den Händen, und sie lieben es, in Erinnerungen an die Vergangenheit zu schwelgen; so bleibt man mit vergangenen Jahren verbunden.
Der freundliche, nostalgische, makellos polierte Mercedes hat ein Erscheinungsbild, das man im modernen Straßenverkehr so sehr vermisst.
Atmosphäre der Ruhe
Als Künstler stellt er seine Leidenschaft in den Vordergrund. Seine besonderen Autos sind für ihn ein schönes Mittel, sich in besonderen Momenten mit der Gegenwart, aber auch mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen. Martin: „Ich schätze mein Lebenswerk und bin damit zufrieden. Wir leben ohne Eile, denn dafür haben wir keine Zeit! In unserem kreativen Beruf und in unserer gemeinsamen Zeit herrscht eine Atmosphäre von Frieden, Wärme und Nostalgie.“
Und mit einem Augenzwinkern: Martin und Ytsje haben ein „Enthusiasmusproblem“, und niemand kann es zügeln.
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Unterhalb dieses Textes befinden sich weitere Fotos.

Wie schön! Es erinnert mich an meinen Großvater, der sich übrigens hauptsächlich mit dem Malen von Parks, Jahrmärkten und Fachwerkhäusern beschäftigte. Ein wunderschönes Gemälde eines wunderschönen Autos, nebenbei bemerkt.