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Mitte Mai: Friesland begrüßt das 46. Internationale Tatra-Treffen
Die Verbindung besteht schon seit Jahren. Der friesische Tatra-Enthusiast Peter Visser und die Internationalen Tatra-Freunde (Tatra Freunde International) pflegen seit geraumer Zeit eine gute Beziehung. In einem Gespräch mit Peter im vergangenen März wurde bereits erwähnt, dass es konkrete Pläne gibt, das internationale Tatra-Treffen 2026 in die Niederlande zu holen. In wenigen Wochen ist es soweit: Eine Auswahl besonderer Oldtimer wird die friesische Landschaft besuchen. Dies findet im Rahmen des internationalen Treffens vom 14. bis 17. Mai statt. Treffpunkt ist Drachten (Van der Valk), von wo aus ein abwechslungsreiches Programm geboten wird, das die Tatra und Elemente der friesischen Kultur vereint. Und das Motto wurde nicht ohne Grund gewählt: zwischen Planeten und Seen.
Peter hatte die Idee, die Tatra-Fahrzeuge anlässlich der 46. Auflage des Treffens in der niederländischen Landschaft zu präsentieren. Genauer gesagt: ihre besondere Geschichte mit zahlreichen Highlights in Friesland zu verbinden. Ein wunderschönes und abwechslungsreiches Programm wurde zusammengestellt, das beeindruckend und bestens organisiert ist. Peter Visser und Bauke Bos arbeiten derzeit an den letzten Details, um einen reibungslosen Ablauf des Treffens zu gewährleisten. Es ist großartig, dass das größte Oldtimer-Treffen in den nördlichen Niederlanden einer der Orte sein wird, an denen Tatra-Fahrzeuge aus dem In- und Ausland zu sehen sein werden. Wer frühzeitig in die Niederlande reist, kann am Oldtimer-Festival in Hoornsterzwaag teilnehmen, das am 14. Mai stattfindet.
An diesem Tag wird auch das 46. Internationale Tatra-Treffen offiziell eröffnet; es findet in Drachten, genauer gesagt im Hotel Van der Valk, statt. Es ist der Auftakt zu einem ereignisreichen Freitag, denn am 15. Mai besucht die internationale Delegation der Tatra-Fahrer zunächst das Planetarium in Franeker. Am Nachmittag fahren sie über Akkrum zum NSU-Legendenmuseum in HaskerdijkenSo treffen dort zwei wunderschöne Welten aufeinander, und so sehr die Tatra-Fahrer auch ihre eigenen besonderen Besitztümer schätzen mögen, eines ist sicher: Die private NSU-Sammlung von Hette Knijpstra wird die Menschen beeindrucken.
Der letzte volle Tag ist ebenfalls einem abwechslungsreichen Programm gewidmet. Nach einer kurzen Einweisung der Fahrer fährt die Gruppe nach Noardburgum, wo am frühen Morgen eine Holzschuhmacherwerkstatt und ein Museum besichtigt werden. Anschließend geht es weiter nach Eernedoude zu einer dreistündigen Bootsfahrt über die friesischen Seen. Die Abfahrt ist pünktlich um 11:00 Uhr. Pünktlichkeit ist daher wichtig. Das Mittagessen wird an Bord serviert. Nach der Rückkehr an Land geht die Reise weiter nach Surhuisterveen, wo eine Führung und die Besichtigung einer Windmühle auf dem Programm stehen. Beim Abendessen in Drachten können die Teilnehmer die Erlebnisse des Tages Revue passieren lassen. Ein festlicher Abend rundet eine Reise ab, die keine Wünsche offen lässt.
Das Schöne an dieser Veranstaltung ist auch, dass viele Besucher die Tatra mit etwas Glück entdecken werden – an den Rastplätzen, den Veranstaltungsorten und während der Fahrt. Vom 14. bis 16. Mai bietet das Programm dafür eine einzigartige Gelegenheit. Es vereint auf wunderbare Weise tschechisches (oder tschechoslowakisches) Erbe und die wunderschöne friesische Kultur. Peter Visser und die Mitorganisatoren verdienen dafür schon jetzt ein großes Lob.
Weitere Informationen zur Teilnahme an dieser schönen Veranstaltung finden Sie unter Diesen Link.

Ich habe in meinem ganzen Leben nur ein einziges Mal einen gesehen. Und der stand ordentlich in etwa drei Metern Höhe auf einem Gestell in einer hohen Lagerhalle eines Autoverwerters. Der Typ war freundlich. Als ich fragte: „Was ist das für ein Auto?“, antwortete er: „Ein Tatra, okay? Aber darum geht es Ihnen ja nicht, also was wollen Sie?!“ (Zitat!) Eine, sagen wir mal, unvergessliche Erklärung. Das Bild dieses schwarzen Tatra auf *diesem* Gestell hat sich mir nie aus dem Kopf gesetzt. Später, wie auch jetzt, konnte ich darüber lesen. Aber einen fahren sehen? Niemals. Schade!
Ich frage mich, wie vielen Leuten in Hoornsterzwaag bewusst ist, was sie da eigentlich sehen. Die meisten denken wohl zuerst: Was ist *das*?
Tatra bleibt eine eigenständige Marke, technisch führend und auch im Design unverwechselbar. Genau deshalb passt ein solch internationales Treffen hier hervorragend hinein.
Auch in Friesland sieht man so etwas nicht alle Tage, eine Reihe von Tatra-Bergen.
Eine rundum gelungene Veranstaltung, die die natürliche Schönheit der Niederlande und die meisterhafte Technologie aus Tschechien und Deutschland gekonnt in Szene setzte; Langeweile kam hier garantiert nicht auf, Hut ab vor dem Organisationsteam!
Die Friesen sind stur, genau wie die Tatra.