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Peugeot 204 (1967) Schöner Fund für Duco
Es ist nicht einfach, Überreste der reichen französischen Automobilgeschichte zu finden. Was man findet, ist oft eher ein Teilehändler als ein Restaurierungsprojekt. Dennoch gibt es immer noch besondere Entdeckungen zu machen, wie zum Beispiel den Peugeot 204. Für Duco ist es der Drang, alte Garagen und Bauernhöfe zu durchstöbern – Orte, an denen man manchmal noch unerwartete Funde machen kann. Oldtimer Dieses Auto war erhaltenswert. Die Entdeckung dieses Peugeot 204 Kombi von 1967 war daher etwas ganz Besonderes, zumal er mit einer Mappe zur kompletten Fahrzeughistorie einherging. Solche Dokumente machen ein Auto nicht nur interessanter, sondern auch nachweislich wertvoller.
1967 - 2008
Der Erstbesitzer behielt den Peugeot volle vierzig Jahre. Ein zweiter Besitzer folgte und fuhr den Wagen von 2008 bis 2018. Dann tauchte der 204 bei Oliver Körber auf, der ihn über eine französische Verkaufswebsite anbot. Von diesem Moment an begann die Reise in die Niederlande.
Wer ist Duco Wiersma?
Duco stammt aus einer Familie von Citroën-Experten. Sein Vater leitete das größte CitroënEr ist Inhaber eines Autohauses in Friesland. Seine Liebe zu französischen Autos wurde ihm buchstäblich in die Wiege gelegt und reicht sogar noch weiter zurück. Sein Hobby ist die Suche nach französischen Klassikern wie dem Peugeot 204, mal als Restaurierungsprojekt, mal als Ersatzteilspender für begehrte Teile. Dabei hat er stets ein scharfes Auge für die Geschichte.
Wer ist Oliver Körber?
Oliver ist Professor de langue d'allemand In Paris verlief die Kommunikation mit Duco auf Deutsch reibungslos. Bei der Inspektion entdeckte Duco zahlreiche kleine Schweißpunkte an der Karosserie und fragte sich, wie diese dorthin gelangt waren. Oliver hatte eine pragmatische Erklärung: Am Eiffelturm wird das ganze Jahr über geschweißt, den Rest erledigt der Wind. So gelangten die Schweißpartikel auf den hellblauen Lack – mit allen damit verbundenen Folgen. Für Duco bedeutete dies einen neuen Anstrich für seinen Peugeot 204. Die Fotos zeigen, dass dies keine schlechte Entscheidung war.
Ein Tag in der Vergangenheit?
Wir werden es zwar nie mehr selbst erleben, aber in einem wunderschönen Oldtimer kann man dieses Gefühl durchaus nachempfinden. Der Peugeot 204 spielte einst eine wichtige Rolle im täglichen Straßenverkehr, sowohl in den Niederlanden als auch weit darüber hinaus. Mit seinen eleganten Linien und dem frischen, leicht sportlichen Look war er ein Auto, auf das man stolz sein konnte. Schlicht und stilvoll.
Das Auto von gestern
Duco: „Der Peugeot wurde für seine Langlebigkeit und Zuverlässigkeit gelobt. Er ist ein treuer Begleiter. Und mit diesem hellblauen Peugeot 204 wird das Gefühl vergangener Zeiten kurzzeitig wieder lebendig.“ Die Begeisterung für den Besitz eines solchen Wagens ist ansteckend. Ehe man sich versieht, gehört man zur Familie der Oldtimer-Liebhaber. Vielleicht liegt einem diese Liebe einfach im Blut.
Ein wesentlicher Bestandteil des Autohobbys
Auf unserer Website können Sie jeden Tag Geschichten und Autos aus der Vergangenheit entdecken. Ein Abo Es verleiht dem Hobby noch mehr Glanz; es hält die (Automobil-)Romantik am Leben. Für 49,50 € erhält man zwölf Ausgaben, was angesichts der großen Bekanntheit, der Geschichte und der Leidenschaft, die sich oft um Klassiker wie den Peugeot 204 drehen, kaum teuer ist.
(Unten sind noch einige Bilder.)


Ich hatte mal eine Panne mit dem 204 Kombi eines Freundes, weil der Keilriemen (damals hieß er, wenn ich mich recht erinnere, Dynamoriemen) gerissen war. Ich erinnere mich noch genau, wie sich der Riemen unzählige Male im rechten Winkel verbogen hat, die Reparatur war also alles andere als einfach.
Darüber hinaus nur gute Erinnerungen an die Peu-Linien wie 403, 404 Break, 504 usw.
Sehr geehrte Redaktion, Ihre abfälligen Bemerkungen über ältere französische Autos sind meiner Meinung nach unangebracht und unangemessen. Die drei Peugeot-Clubs in den Niederlanden zählen 1.500 Mitglieder mit wunderschönen Peugeots. Drei Lagerhallen tragen erfolgreich dazu bei, die klassischen Peugeots aller Mitglieder fahrtüchtig zu halten.
Wenn Sie sich Anfang Mai die Zeit nehmen, die Citro-Classica zu besuchen, werden Sie eine ähnliche Situation vorfinden.
Ich würde mich über eine Antwort von Ihnen freuen. Mit freundlichen Grüßen, Ton Karelse.
Meinen Sie den Satz in der Einleitung? Möglicherweise interpretieren Sie ihn falsch; der Herausgeber meint, dass die meisten Klassiker in gutem oder restaurierbarem Zustand inzwischen gefunden wurden – und zwar von Liebhabern.
Mein allererster Peugeot 204 Lieferwagen stammt aus dem Jahr 1977, den ich nicht neu gekauft hatte, mit dem ich aber viel Brot verkaufte und schließlich eine Kette von 15 Bäckereien aufbaute.
Fantastisch! Und natürlich fuhr es sich auch super.
Antwort von Ton Karelse?
1977 ließ ich mir einen neuen Dodge Ram 204 Break nach Tansania verschiffen. Dort arbeitete ich zunächst als einziger Arzt in einem Missionskrankenhaus in Ndala, 60 km von Tabora entfernt – mitten im Busch. Nach sechs Monaten kam er endlich an. Abgesehen von den jährlich zu wechselnden Stoßdämpfern (die Straßen waren wirklich holprig!) und den regelmäßigen Dellen am Unterboden hatte ich keine Probleme damit. Ein paar platte Reifen musste ich allerdings flicken. Zum Glück gab es damals noch keine schlauchlosen Reifen. Ich durchquerte mehrere Wildreservate, durfte aber nicht in den Ngorongoro-Krater, da der Wagen keinen Allradantrieb hatte. Im April 1981 konnte ich ihn schließlich an einen einheimischen Ladenbesitzer verkaufen. Diese Fotos zaubern mir wieder ein Lächeln ins Gesicht!
1977 ließ ich mir einen neuen Dodge Ram 204 nach Tansania verschiffen, wo ich zunächst als einziger Arzt in einem Missionskrankenhaus in Ndala, 60 km von Tabora entfernt, mitten im Busch, zu arbeiten begann. Sechs Monate später kam er endlich an. Ich hatte viel Spaß damit, auch in den Nationalparks, durfte aber leider nicht in den Ngorongoro-Krater (nur Allradantrieb erlaubt). Jedes Jahr brauchte ich neue Stoßdämpfer und der Unterboden wurde verbeult. Ich habe unzählige Schläuche geflickt (zum Glück gab es damals noch keine schlauchlosen Reifen). Nach dreieinhalb Jahren konnte ich ihn immer noch an einen einheimischen Ladenbesitzer verkaufen.