Volkswagen Variant (Typ 3) (1971): „Werksqualität“ für Ben

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Einsendeschluss für die Juli-Ausgabe -> 19. Mai

Automatische Konzepte

Wer einen Oldtimer oder ein klassisches Auto fährt, zeigt damit, wer er ist oder sein möchte. Bens Autohobby ist fast schon seine Lebensgeschichte.

Eine kurze Autobiografie

Kenner wissen: Spricht man vom Volkswagen Typ 3, meint man den Kompaktwagen, der als Volkswagen 1500 und später als 1600 auf den Markt kam. In den 1960er-Jahren bestand die VW-Pkw-Palette lediglich aus verschiedenen Versionen des VW Käfers. Andere Marken brachten größere und geräumigere Fahrzeuge auf den Markt, und Volkswagen bot nun ebenfalls ein Modell mit mehr Platz und Komfort an. Der VW 1500 wurde erstmals auf der IAA in Frankfurt präsentiert und basierte technisch erneut auf dem VW Käfer.

Es handelte sich um den bekannten, im Heck eingebauten, luftgekühlten Vierzylinder-Boxermotor: 1493 cm³ und 45 PS beim 1500er und 1584 cm³ und 54 PS beim 1600er. Damit konnte Volkswagen auch ein geräumiges Mittelklassefahrzeug anbieten. Der Ponton bot zwar mehr Platz, aber der Variant bot ein wahres Raumwunder.

Was bestimmt den Wert eines Klassikers?

Fragen wie: Woher stammt das Auto? Wer waren die Vorbesitzer? In welchem ​​Zustand befindet es sich – ist es komplett original oder restauriert? Das Wertgutachten für diesen Volkswagen beantwortet all diese Fragen. Die Historie ist hinsichtlich Wartung und Nutzung äußerst detailliert dokumentiert – eine Seltenheit für dieses Volkswagen-Modell.

Ein kleiner Auszug aus dem Bericht: Die Karosserie befindet sich in exzellentem Zustand und das Fahrzeug wurde professionell neu lackiert. Alle Kastenprofile, Bodenbleche und die Innenseiten der Kotflügel sind neuwertig. Der Motorraum ist hervorragend gepflegt, die gesamte Wartung wurde mit größter Sorgfalt durchgeführt, und auch der Innenraum wird als besonders hochwertig beschrieben.

Es handelt sich um einen originalen Typ 3. Die Dokumentation belegt, dass der Erstbesitzer in Kalifornien alles akribisch dokumentiert hat: Rechnungen, Inspektionsberichte und sogar den Kraftstoffverbrauch. Der Zustand des Fahrzeugs ist exzellent, absolut rostfrei, mit einem wunderschönen Interieur und einem guten technischen Wartungszustand. Die RDW unterläuft ein kleiner Fehler, wenn sie die Farbe als Braun bezeichnet; die Originalfarbe ist schlicht Beige. Der Zustand des Volkswagen ist vergleichbar mit einem Auslieferungszustand ab Werk, und Kenner der Oldtimer-Szene wissen, dass so etwas äußerst selten vorkommt.

Wer ist Ben?

Ben ist Unternehmer in der Automobilbranche und besitzt zudem eine private Sammlung klassischer Fahrzeuge. Bei Ben van Tilburg in Marknesse stehen handwerkliches Können und persönlicher Service an erster Stelle. Unabhängig von einer bestimmten Marke, ist man bestrebt, stets den bestmöglichen Service zu bieten.

Neben seiner täglichen Arbeit an modernen Autos ist er seinen Oldtimern tief verbunden. Sie sind ein wichtiger Teil seiner Freizeit. Sie strahlen Zeitlosigkeit aus; allein ihr Anblick in seiner Oldtimerwerkstatt bereitet ihm Freude. Das Sammeln begleitet ihn seit Jahren, und seine Sammlung wächst unbemerkt. Auch deshalb übergibt er diesen amerikanischen VW Squareback, oder Variant, an einen anderen Liebhaber – jemanden, der die gleiche Leidenschaft für Oldtimer teilt. So bleibt das Erbe der Klassiker auf der Straße lebendig.

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Diese Teile beziehen sich auf den Volkswagen Variant oder sind zumindest eng mit ihm verwandt.

Weiter unten finden Sie weitere Fotos.

Volkswagen Variant (Typ 3) (1971): „Werksqualität“ für Ben – Foto 2
Eine große Heckklappe und gerade Flanken unterstreichen die praktische Ausrichtung des Benz Typ 3.
Volkswagen Variant (Typ 3) (1971): „Werksqualität“ für Ben – Foto 3
Das elegante Blechkleid und die präzise Passform passen perfekt zu dieser außergewöhnlich gut dokumentierten Geschichte.
Volkswagen Variant (Typ 3) (1971): „Werksqualität“ für Ben – Foto 4
Ein schlichtes Armaturenbrett und ein gut erhaltener Teppichboden passen zu einem Auto, das sichtbar sorgsam gepflegt wurde.
Volkswagen Variant (Typ 3) (1971): „Werksqualität“ für Ben – Foto 5
Die Stühle sehen bemerkenswert neuwertig aus, ein Detail, das die Geschichte sorgsamer Nutzung untermauert.
Volkswagen Variant (Typ 3) (1971): „Werksqualität“ für Ben – Foto 6
Die zurückhaltende Frontpartie sorgt für ein zivilisiertes Erscheinungsbild, genau wie dieser Volkswagen Variant in der Geschichte dargestellt wird.

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8 Kommentare

  1. Der neuwertige Zustand der Dielen und Kastenbalken klingt toll, aber ich frage mich immer, was nach dem Neuanstrich wirklich noch original ist.

  2. Mein Vater hatte mal einen 1600 TL; dieselbe Technik, aber trotzdem ein ganz anderes Auto als ein Käfer. Die Luftkühlung und der Platz im Fond – das hatte wirklich etwas Besonderes.

  3. Ja, ich hatte auch so eins, und es war tatsächlich träge und durstig. Später habe ich es gegen ein Pontonboot eingetauscht; das war auch träge, und später hatte ich Probleme mit dem Motor. Der war in 20 Minuten ausgebaut, ein anderer vom Schrottplatz eingebaut, und dann ging es wieder los…

  4. Schon damals ein völlig veraltetes Konzept. Es war träge und verbrauchte Unmengen an Sprit. Ich habe es gegen einen Ami 8 eingetauscht. Was für ein Unterschied in Sachen Komfort und Kraftstoffverbrauch!

  5. Im Jahr 1969 erhielt mein Vater seinen ersten Firmenwagen. Ein weißer Variant mit dem Kennzeichen 39-81-HT.
    Nach anderthalb Jahren und 85.000 km wurde das Fahrzeug gegen eine wesentlich komfortablere R16 eingetauscht.

  6. Eine so gut dokumentierte Historie aus Kalifornien findet man nicht oft. Daher verstehe ich, warum ein solches Wertgutachten plötzlich mehr als nur einen Preis aussagt.

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