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AWO Simson

AWO

Motorräder statt Gewehre

Der Jagdwaffenlieferant Simson aus Suhl durfte nach dem Zweiten Weltkrieg keine Waffen mehr herstellen. Es war also Zeit für einen neuen Weg, um Brot ins Regal zu bekommen. Zum Glück war in der ehemaligen DDR alles gut organisiert. Simson wurde von der Deutsch Sowjetische Aktiengesellschaft Awtowelo (AWO) beauftragt, ein Motorrad zu entwickeln und zu bauen. Die Tatsache, dass das Ergebnis mehr als ein bisschen wie ein 250 cc-BMW aussah, war unbestreitbar. Die ersten Prototypen fuhren im Sommer von 1949 und die Produktion begann in 1950.

Eine Art BMW 250

Die AWO 425 kann am besten als "ein 250 cc BMW aus einem fremden Wurf" beschrieben werden. Inklusive Kardanantrieb und der Möglichkeit, einen Beiwagen am Motorrad zu bauen. Die Typenbezeichnung AWO 425 stand für Awtowelo, Viertaktmotor, 25 (0) cc-Hubraum.


Auf 1 wurde 1952 im Mai als VEB (Volks Eigenes Betrieb) Fahrzeug und Gerätebau Simson Suhl der Deutschen Demokratischen Republik in den IFA (Industrieverband Fahrzeugbau) eingegliedert. IFA (IIndustrieverband Fahrzeugbau) war der Dachverband der ostdeutschen Automobil- und Automobilindustrie. Unter dem Namen IFA wurden in der DDR Personenwagen, Lastwagen, landwirtschaftliche Fahrzeuge, Motorräder und (Mopeds) Fahrräder hergestellt. Simson Suhl war einer der größten Hersteller von Zweirädern der Welt.

Die ostdeutsche Referenz (in der DDR wurden die Menschen nicht nur von BMW, sondern auch von DKW inspiriert), das Motorrad wurde bis weit nach dem Fall des Kommunismus immer als unterlegen und nicht interessant angesehen. Die Bewohner der ehemaligen DDR und die erfahreneren Europäer waren sich einig.

Das Motorrad "Ostalgie"

Inzwischen wurden diese ehemaligen ostdeutschen Motorräder von The Old West entdeckt und von den ehemaligen Ossies als Teil der Ostalgie wiederentdeckt. Und seien wir ehrlich: Das Kalenderzeitalter ist mittlerweile zu wahren Klassikern geworden.

Die Simsons und EMWs sind so klare BMW Motorrad-Klone, dass sie gerade deshalb für die Menschen, die der Nachahmung eines BMW gegenüber aufgeschlossen sind, besonders reizvoll sind. Und nach links oder nach rechts: Sie sind in der Regel (noch) günstiger als das Original.

Die DDR-Maschinen waren und sind in der Regel von besserer Qualität als die echten russischen Motoren dieser Zeit. Dank dem deutschen Wunsch nach Perfektion unter allen Umständen.

Sie sind für effektiven motorisierten Transport aus der Zeit gedacht, als der Besitz eines Motorrades keine Lifestyle-Sache war. Der MZ-Club ist natürlich seit Jahren ein ständiges Phänomen, aber es gibt jetzt auch einen Simson-Club. Teile für AWO, EMW, DKWs und MZs können über www.awo-oldtimer.de bezogen werden

Echte Klassiker

Die Zeit, in der ein solcher AWO-Samson für einen Mitnahmepreis angenommen werden konnte, ist bereits vorüber. Betrachten Sie die Beträge zwischen dem 6.000-7.000-Euro für eine sehr schöne und gute Kopie. Der Preisanstieg ist zu einem großen Teil darauf zurückzuführen, dass sich die Einwohner der neuen Bundesländer mit einer gewissen Nostalgie zu dem Schluss kamen, dass das Leben in der ehemaligen DDR nicht so schlimm war.

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