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Der Mega Tjaffer (1992-1998). Eine Art Mehari +

Mega Tjaffer

Aixam ist ein französischer Automobilhersteller. Das Unternehmen wurde 1983 gegründet, um in der bankrotten Arola-Fabrik Kleinstwagen zu bauen. 1992 wurde unter dem Markennamen Mega die Produktion einer Reihe normalgroßer Autos auf den Markt gebracht.

Geschichte

Der Mega Tjaffer kam in 1992 auf den Markt. Der Mega-Importeur befand sich in den Niederlanden CitroënSpezialist Jaap van den Broek aus Nieuwleusen, der den Namen 'Tjaffer' für den niederländischen Gebrauch erfand. Nach unseren Recherchen in den Wörterbüchern ist ein "Tjaffer" eine Art Alleskönner. Die im Ausland verwendeten Typenbezeichnungen waren Mega Club, Cabriolet und Ranch.

Eine Axt in einer anderen Farbe

Der Mega Tjaffer war eigentlich einer Citroën AX mit einem Kunststoffgehäuse mit austauschbaren Paneelen auf einem verzinkten Chassis. Viele Innenteile des Tjaffer (wie Armaturenbrett, Lenkrad, Bedienelemente und Sitze) stammten ebenfalls von der AX. Die Sitze waren mit Kunstleder bezogen und daher feuchtigkeitsbeständig, ein Ansatz, der dem „offenen“ Charakter des Tjaffer entsprach.

Aufgrund seines eigensinnigen Aussehens, seiner plastischen Karosserie, der CitroënTechnologie und Multifunktionalität, sah die Bourgeoisie den Mega Tjaffer schnell als eine Art Citroën Mehari Der Mega Tjaffer mit Sitz in AX war jedoch viel voller als der Méhari mit seinem 2CV-Chassis, auf dem eine Kunststoffschale montiert war. Der Tjaffer war robuster, verwindungsfreier und konnte besser als tägliches Transportmittel eingesetzt werden. Der Mega Tjaffer war für Ilja Gort mehr ein "richtiges Auto" als ein Spielzeug.

2WD und 4WD

Der Käufer kann zwischen einem 1,1- oder 1,4-Liter-Benzinmotor oder einem 1,5-Liter-Dieselmotor wählen. Der Tjaffer hatte standardmäßig einen Frontantrieb, aber es war auch ein 4WD verfügbar, der vom Allrad-AX abgeleitet wurde. Diese mutige Version hatte kein niedriges Getriebe und war daher kein echtes Geländewagen, aber der Allradantrieb war eindeutig ein Plus für glatte Straßen.

Da das Fahrzeug jedoch nicht viel wiegt und die montierten 14-Zollräder (5 cm) mehr Bodenfreiheit als die Zweiradantriebseinheiten haben, war ein solcher 4WD-Tjaffer für den Offroad-Einsatz noch recht praktisch.

Der Überbau war weitgehend entfernbar

Falls gewünscht, konnten nur die Dachverkleidungen herausgenommen oder die hintere Struktur demontiert werden. Der hintere Überbau war mit Druckknöpfen und Reißverschlüssen verklebt. Die Türen könnten auch demontiert werden, um einen noch größeren Durchblasfaktor zu erzielen. Ein Tjaffer kostete damals zwischen 12.000 für 1100 für Benzin und 18.500 für 4 × 4-Diesel.

Nackt geliefert

Die Tjaffer wurden standardmäßig ohne Dach und Türen geliefert. Die verschiedenen Aufbauvarianten waren separat als 'Wind & Waterproof Package' erhältlich. In den Niederlanden wurden ungefähr anderthalb Mega-Tjaffer verkauft. Und manchmal sieht man plötzlich Stücke davon angeboten. Seltsam.

Ein kurzer Scan zeigte, dass mindestens fünf der hier verkauften 150-Benzin / Diesel-Mega-Tjaffers für Beträge zwischen dem 4.000 und dem 9.000-Euro zum Verkauf stehen. Der billigste ist ein Diesel. Und das teuerste ist eine gute Geschichte. Die Produktion wurde in 1998 eingestellt.

Ob der Mega Tjaffer zu einem echten Klassiker wird?
Nun, jetzt geht es mehr darum.
Und die Reaktion auf einen Mega Tjaffer ist immer: "Was für eine lustige Sache!"

Mega Tjaffer-Besitzer sind im untenstehenden AX-Club willkommen http://www.axclub.net 

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5 Kommentare

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  1. Der Name Tjaffer wurde nur in den Niederlanden verwendet und vom Importeur Jaap van den Broek erfunden. Es leitet sich aus dem Familienbegriff der Holzspaltung und dem Geräusch ab, das gemacht wurde: tjaf.
    In der Familie wurde der Begriff Tjafferen verwendet, und danach ist der Mega benannt.

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