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Die Restaurierung von Geert's Triumph Herald: Eine zweite Chance
Im vorherigen Artikel, das kannst du hier nachlesen, wurden wir Geert und seinem wunderschön restaurierten Haus vorgestellt Triumph Herald 12/50 Saloon. Doch wie bereits angedeutet, war Geert nach der ersten Restaurierung im Jahr 1994 mit den Fahreigenschaften des Wagens nicht ganz zufrieden. Das Fahrwerk erwies sich als mangelhaft, was zu Problemen mit der Lenkung führte. Beim Linksabbiegen lief alles gut, aber beim Rechtsabbiegen spürte Geert deutlich einen Unterschied. Nach jahrelangem Zögern entschloss er sich schließlich, das Chassis komplett auszutauschen.
Der Beginn eines großen Projekts
Geert sagt: „Nach der Ausrichtung stellte sich heraus, dass vorne rechts viel mehr Passplatten benötigt wurden als vorne links. Das hat man vor allem bei Kurvenfahrten gespürt, was für mich ausschlaggebend war, das Fahrwerk auszutauschen. Ich hatte noch ein Chassis von einem Herald, den ich vor Jahren gekauft hatte. Zusammen mit Arthur Denzler haben wir es vom Dachboden heruntergeholt.“
Zunächst schien es in einem guten Zustand zu sein, doch nach der Reinigung und Entrostung traten einige Probleme zutage. „Es war geschweißt, aber es war schlecht gemacht. Also haben wir es gereinigt und erneut geschweißt“, sagt Geert. „Die Seiten des Chassis waren etwas schwach und bildeten Sammelstellen für Schlamm. Dadurch bewegte sich die Karosserie weiterhin leicht. Deshalb haben wir beschlossen, diese Teile zu schließen und zu verstärken, genau wie die vorderen Stützen.“
Genaue Messungen und robuste Konstruktion
Geert überließ nichts dem Zufall. Er führte eine zwischenzeitliche Diagonalmessung durch, um eventuelle Abweichungen am Fahrwerk zu korrigieren und überprüfte sorgfältig anhand der Anleitungen die Befestigungspunkte für die Karosserie. „Zur Konservierung habe ich das Chassis mit vier Schichten Hamerite überzogen und die Träger innen mit Tectyl behandelt. Das Chassis wurde vorübergehend mit Teilen hergestellt, die ich auf Lager hatte, aber so viele vorhandene Teile wie möglich wurden wiederverwendet, da sie neu gekauft wurden und gut funktionierten.“
Neue Brems- und Kraftstoffleitungen wurden bereits installiert, so dass später alles gut zugänglich ist. Dann kam der Moment ohne Wiederkehr: die Auflösung des Herald.
Das Auto wieder zusammenbauen
„Die Motorhaube und die Schweller wurden entfernt, der Motor herausgenommen und auf das neue Chassis gesetzt“, erinnert sich Geert. „Die Karosserie wurde an der Stelle, an der sich Vorder- und Rückseite treffen, mit Streifen verstärkt, wie im Handbuch beschrieben. Im Nachhinein glaube ich nicht, dass dies wirklich notwendig war, da die Türen und das Dach bereits eine ausreichende Stabilität bieten.“
Der aufregendste Moment war das Anheben der Karosserie mit zwei Hebezeugen und das Aufsetzen auf das neue Fahrgestell. „Das alte Chassis wurde entfernt und das neue darunter geschoben. Zum Glück war mein Nachbar bereit zu helfen, denn wie heißt es so schön: Zwei Paar Hände erleichtern die Arbeit.“
Der erste Eindruck war, dass die Karosserie schön gerade auf dem Chassis saß und die Abstände zwischen den Teilen nahezu gleich waren. Zusammen mit seinem Nachbarn montierte Geert die Motorhaube, ein entscheidender Schritt, denn es ist wichtig, dass alles richtig zusammenpasst: die Türen, Schweller und die Motorhaube.
Ein Blick in die Zukunft
Dank dieser gründlichen Restaurierung fährt Geert nun in einem Herald herum, der nicht nur schön aussieht, sondern auch perfekt fährt. Dieses Restaurierungsprojekt war nicht nur eine technische Herausforderung, sondern für Geert auch eine Möglichkeit, seiner Leidenschaft für das Auto Ausdruck zu verleihen Triumph Verkünden Sie das nächste Level. Und wie Sie in unserem vorherigen Artikel gelesen haben, teilt er diese Geschichte gerne mit anderen, die seine Liebe zu Oldtimern teilen.
(Fotos weiter unten)


Prost. Ich habe keine anderen Worte dafür. Ich wünsche Ihnen noch viele Jahre Fahrspaß