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Der Renault Espace, die Geburt eines neuen Rennens

Renault Espace

Matras Beziehung zu den französischen Großen Drei war schon immer eine, die durchgesaugt und zerkratzt wurde. Die Art des bewaffneten Friedens führte jedoch zu fantastischen Autos aus den Partnerschaften mit PSA und Renault. Das Matra-Simca-Sortiment bot Ikonen wie Bagheera, Murena und Rancho. Matra würde auch das Auto produzieren, das für PSA-Konzepte zu radikal war: der Mk I Renault Espace.

Die Idee hinter dem Renault Espace

Es war einmal, als Matra die „Dessin Orange“ nach dem amerikanischen Dodge Caravan herstellte. Dodge arbeitet seit 1978 an einem MPV, weil Untersuchungen zeigten, dass ein Dodge-Van mit zusätzlichen Fenstern und Sitzen bei größeren Familien und Hockey-Müttern beliebt war. Das wurde später die Chrysler Voyager bei uns. Zu dieser Zeit arbeitete Chryslers europäische Niederlassung eng mit PSA (Peugeot /Citroën) und so entstand die Idee, mit Hilfe von Matra Automobiles einen MPV zu entwickeln.


Kein Sinn in Matras Idee

Bei näherer Betrachtung sah PSA jedoch keinen Gewinn darin, was Matra an Polyesterplatten bastelte. 1982 brachte Matra die Pläne daher zum PSA-Konkurrenten Renault. Auch dort gab es keine hohen Verkaufserwartungen, aber - oder genau deshalb - durfte Matra das Auto bauen, allerdings auf der Grundlage einer etwas traditionelleren Technik, die für kleinere Auflagen geeignet war. Ein Glasfaserkörper wurde auf eine verzinkte Basis gelegt. Darüber hinaus erwiesen sich die Kunststoffstoßstangen als nicht zu stoßfest, aber die Idee blieb großartig. Der revolutionäre Renault Espace hatte einen 110 PS starken Renault-Benziner und war damit glatt genug.

Die Einleitung

Im Juli 1984 wurde der Renault Espace einem ahnungslosen, verblüfften Publikum vorgestellt. Die Menschheit hatte noch nie ein so seltsames Auto gesehen. Neun Espaces wurden im Monat nach seiner Einführung verkauft, und PSA schlich sich ein, um mit der innovativen, mit Glasfaser verkleideten Matra Recht zu haben. Maarrrr… Im folgenden Monat gab es hunderte von Käufern. Und die Monospaces flogen für einige Monate aus den Händlern. Was die Dodge Caravan in den USA getan hatte, tat dies auch der Espace in Europa. Und die Fabrik konnte nicht einmal mit der Produktion mithalten.

Die nächsten Generationen

Die nächste Generation des Renault Espace wurde 1991 vorgestellt - eine wesentliche Überarbeitung des ursprünglichen Designs. Während von 1984 bis 1990 190.000 Einheiten der ersten Serie verkauft wurden, ging die zweite Generation im gleichen Zeitraum 316D-mal in die Hände glücklicher Käufer über. Die Popularität dieser Generation wurde durch die Hinzufügung der V6-Linie (mit Schaltgetrieben und Automatikgetriebe) unterstützt, die die spätere Entwicklung des MPV zu einem Luxus-People-Mover anstelle eines proletarischen großen Familienbehälters veranschaulichte

Ein seltsames Ende

Die nächste Generation war die letzte Generation von von Matra entworfenen Autos. Und obwohl es sich um eine komplett modernisierte Vision des MPV handelte, musste der absolute Höhepunkt der Matra-Renault-Show die hochmoderne Avantime sein. Laut den Vermarktern sollte dies den Wünschen von Eltern entsprechen, deren Kinder nicht zu Hause waren, die jedoch nicht auf die Benutzerfreundlichkeit und den Platz eines Kleinbusses verzichten wollten. Mit dem Avantime präsentierte Renault ein einzigartiges Auto. Als MPV war die Avantime ein völlig unpraktisches Erscheinungsbild.

 

Das Original
Die Avantime war ein Miss als Nachfolger. So wird es eines Tages selten und teuer werden. Eines Tages ...

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