Fiat 1500 Confort (1966) von Frits Wilkens. Die schönste „Kastenform“

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Dieser wunderschöne blaue Fiat 1500 Confort wurde auf der letzten Oldtimer-Messe in Leek gezeigt und fällt durch seine klaren Linien und die Doppelscheinwerfer in einem für die damalige Zeit modernen Erscheinungsbild auf. (Das Design entsprach im Großen und Ganzen den Modellen anderer Marken aus den sechziger Jahren.) 

Von: Dirk de Jong

Auffällig ist, dass Frits ein A4-Blatt an die Fensterscheibe des Fiat geklebt hatte mit dem Text: „Interessenumfrage für meinen Fiat 1500 Confort“ mit seiner 06-Nummer. 

Neugierig? 

Eigentlich nicht so bemerkenswert, dass er auf diese Weise auffallen wollte, um sein Italienisch zu verkaufen. Er war sogar bereit, andere nostalgische Gegenstände wie ein klassisches Moped oder eine Jukebox einzutauschen. Der Grund? Der Fiat 1500 Confort wird nur im Sommer für eine einmalige Fahrt genutzt und steht eigentlich seit 2015 still. Ein weiterer Grund ist das anhaltende Virus-Elend, bei dem Ereignisse (fast) der Vergangenheit angehören, zudem hat Frits mittlerweile einen Senior-Status erreicht, der auch für ihn eine Rolle spielt. 

50 Jahre zurück in der Zeit

Es gab immer Autos in Frits' Leben, aber dieser Fiat war etwas ganz Besonderes, weil er ihn in seine jüngeren Jahre zurückversetzte. Unmittelbar nach seinem 18. Geburtstag und dem Erhalt des rosa Papiers war dieser Fiat sein erstes Auto, und er wollte den Oldtimer zurück – rein aus Nostalgie. Sein erster Fiat schien ganz vernünftig, aber nach einer Weile tauchten Löcher unter der Haut auf. Und wie wir alle wissen, ist der Rostteufel in der Lage, die Karosserie erheblich zu beschädigen. Die Reparaturen wurden mit Sorgfalt und Hingabe durchgeführt, um die Straße zu erhalten, aber seine Lebensdauer erwies sich als begrenzt. 

Oldtimerleben im 'Jetzt'. 

Seine Liebe zum "Old Metal" bleibt bestehen, aber es ist immer noch ratsam, das Auto und seine Geschichte an die jüngere Generation weiterzugeben, daher seine bemerkenswerte Aktion. 

Frits: „Wie die Typenbezeichnung vermuten lässt, hat der Fiat 1500 Confort 1500 ccm Hubraum und läuft so laufruhig wie ein Sechszylinder. Die Stromquelle sorgt dafür, dass Sie auch heute noch mit dem hektischen Verkehr mithalten können, aber als Hobbyauto wird es den B-Straßen folgen und vielleicht an lustigen Fahrten teilnehmen. Der Schalthebel ist noch an der Lenksäule befestigt, das Schalten ist sehr leicht und so macht das Fahren noch richtig Spaß. Und den Blick noch einmal über die Fotos schweifen lassen, macht das nicht Spaß?“ 

Klassisches Land

Wir schauen gerne zur Seite oder zurück, wenn ein Klassiker oder Oldtimer vorbeifährt und dann sind wir in guter Gesellschaft, die echten Enthusiasten können sich davon nicht distanzieren. Deshalb ist es auch gut, Ihnen zu raten, einen 'Unbefristeten Arbeitsvertrag' mit Auto Motor Klassiek. Ein Abo ist im Handumdrehen online abgeschlossen – und das günstig, und wenn das Hochglanz-Monatsmagazin auf Ihre Fußmatte fällt, versprechen wir eine angenehme Lesezeit. Unser Ziel bleibt es, Sie über alles zu informieren, was im klassischen Land vor sich geht.  

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Fiat 1500 Komfort (1966)
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7 Kommentare

  1. Das Armaturenbrett steckt schon lange im Polski Fiat 125p, denn die Italiener gaben keine Erlaubnis, die polnische Version zu luxuriös und fortschrittlich zu machen. Anstelle der schicken Doppeluhren des Fiat 125 erhielt der 125p das alte 1500-Dashboard. Auch technisch ist ein 125p immer ein Fiat 1300 / 1500 geblieben, immerhin war der Radstand gleich (2,50m). Auch der spätere FSO Polonez war unter der Haut noch ein Fiat 1500. Und so lebte der Fiat 1500 im FSO Prima und dem Daewoo Caro 1500 weiter, bis 2002 endlich der Vorhang fiel für dieses Auto, das technisch aus dem Jahr 1961 stammt.

    Polonez Caro Plus ZS

  2. 1968 kaufte ich einen gebrauchten 1300, burgunderrot, damals wenig gebraucht. Pikantes Auto, bei dem leider manchmal etwas nicht stimmte. 1970 gegen einen neuen 2 CV eingetauscht. Dann begann eine ganz andere Geschichte!

  3. Ich bin „damit aufgewachsen“. Es war ein beliebtes Auto auf der Straße, in der ich in den 300er Jahren lebte. Auf einer Strecke von 13 Metern waren es vier! Sowohl die 1500- als auch die XNUMX. In Weiß, Blau und Bordeauxrot.
    Besonders gut gefällt mir der Überhang über der Heckscheibe. Später sah man das bei mehr Autos.
    Aber zu Hause war es der Opel Rekord von Citroën. Zuerst der TA und später der DS. Auch mit Überhang. Als ob die dreißiger Jahre des Wohnens wiederbelebt würden.

  4. Dies war mein erstes Auto, das ich für mehrere hundert Gulden von einem Onkel gekauft habe. Leichtgängiges Auto, das ich gerne gefahren habe. Das Auto hatte Handgas (als Vorläufer des Tempomaten). Obwohl die Balken ziemlich verrostet waren, konnte man noch problemlos mit sechs Personen fahren. Irgendwann war so viel Rost, dass eine Reparatur zu viel kostete. Aber trotzdem schöne Erinnerungen daran.

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