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Ford-Sammlung: eine klassische Visitenkarte für Peter
Ford spielt eine wichtige Rolle in Peters Leben. Sein Hobby begann 1985 mit dem Import eines Ford Prefect von 1953. Nach der mechanischen Restaurierung und einer umfassenden optischen Überholung meldete er den Wagen 1987 in den Niederlanden an. Für Peter war es kein Museumsstück, sondern einfach ein Alltagsauto, stark genug, um im Urlaub einen Wohnwagen zu ziehen. Manchmal verläuft das Leben anders, und schließlich musste der Ford aus persönlichen Gründen einen neuen Besitzer finden, doch Peters Liebe zur Marke blieb ungebrochen.
Die Geschichte des Ford Prefect
Der Ford Prefect von 1953 gehört zur Baureihe E493A, die zwischen 1949 und 1953 in Dagenham, Großbritannien, gebaut und später auch in verschiedenen anderen Ländern montiert wurde. Das Modell war mit dem bekannten 1172-cm³-Seitenventilmotor mit rund 30 PS und einem Dreigang-Schaltgetriebe ausgestattet. Es handelte sich um eine solide, einfache Konstruktion: ein markantes Chassis, Blattfedern rundum und eine Karosserie, die vor allem auf Praktikabilität ausgelegt war. Genau diese bodenständige britische Robustheit machte den Prefect zu einem zuverlässigen Nutzfahrzeug, mit dem er sogar einen Wohnwagen ziehen konnte.
Auto Motor Klassiek
Bei einer Online-Recherche stieß Peter auf einen Artikel vom Dezember 2020, in dem Auto Motor Klassiek Er schrieb über einen restaurierten, vernachlässigten Ford Prefect mit belgischer Zulassung. Sofort kamen Fragen auf: Wo ist sein eigener Ford von damals geblieben? Existiert er überhaupt noch? Vielleicht liest der jetzige Besitzer diese Geschichte ja eines Tages und meldet sich zu Wort. Schließlich ist die Welt der klassischen Fords kleiner, als man denkt.
Mini-Museum mit klassischen Fords
Zum Glück wuchs Peters Sammlung wieder an. Er hat nun drei wunderschöne Fords aus einer vergangenen Ära in seiner Garage stehen, praktisch ein kleines Museum.
Ein Ford Anglia darf natürlich nicht fehlen. Die Werkswerbung jener Zeit war eindeutig: „Der Anglia ist ein Fahrvergnügen, ein Fahrvergnügen und ein Vergnügen, ihn zu besitzen.“ Insbesondere der Anglia 100E (1953–1959) und später der 105E (ab 1959) prägten das Straßenbild maßgeblich. Kompakt, erschwinglich und technisch einfach, aber dennoch mit unverwechselbarem Charakter.
Der Ford Prefect war eine charmante viertürige Limousine, eng verwandt mit dem Anglia. Auch das Ford Modell Y – zwischen 1932 und 1937 in Großbritannien produziert – gehört in diese Reihe. Dieses Modell war nicht nur als Limousine, sondern auch als Pickup und Lieferwagen erhältlich. Kleine, kompakte Autos von großer historischer Bedeutung: Sie machten erschwingliche Mobilität für ein breites Publikum möglich.
Das tiefe Blau von Peters Ford aus den 1950er-Jahren steht ihm ausgezeichnet. Es ist genau die Art von Farbton, die einen mühelos in eine Zeit mit ausgestellten Kotflügeln, schmalen Reifen und Chromdetails zurückversetzt; selbst Fotos verströmen Nostalgie.
Tornado Typhoon Bausatzauto
Der Reiz des Oldtimer-Hobbys liegt oft in der Entdeckung eines besonderen Projekts. Für Peter ist das die Entdeckung eines Tornado Typhoon. Dieser britische Bausatzwagen wurde in den 1960er-Jahren von Tornado Cars Ltd. vertrieben. Käufer konnten zwischen einem kompletten Auto und einem Bausatz wählen. Der Typhoon verwendete Komponenten des Ford Prefect oder Ford 100E, darunter Motor und Fahrwerk.
Peter hat nun die Karosserie aus Fiberglas. Es fehlt nur noch das Chassis eines Ford Prefect oder 100E als Basis. Mit einem Zielgewicht von rund 600 Kilo verspricht das Endergebnis ein wahrer „Wolf im Schafspelz“ zu werden: leicht, direkt und sportlich, dabei aber unauffällig. Solche Fahrzeuge sind selten geworden; man sieht sie kaum noch auf der Straße. Genau das macht das Projekt so reizvoll.
Das Autohobby ist zentral
Für Peter ist das Autohobby unbestreitbar zentral. Während seines Berufslebens hat er viele Autos in ihren alten Glanz zurückversetzt. Basteln, Teile suchen, sich mit anderen Enthusiasten austauschen – all das gehört zu seinem Job. Er ist überzeugt, dass Auto Motor Klassiek kann ein nützliches Werkzeug sein: für neue Kontakte, zum Wissensaustausch und vielleicht auch für das eine fehlende Prefect-Chassis.
Die Autos von gestern rufen noch immer Bewunderung hervor. Nicht weil sie perfekt sind, sondern weil sie Charakter haben.
Das Hobby zählt.
Ein zusätzlicher Anreiz für dieses Hobby ist ein Abonnement für Auto Motor KlassiekJeden Monat eine große Auswahl an Youngtimern, Klassikern und Oldtimern auf zwei oder vier Rädern – und das zu einem vergleichsweise günstigen Preis von nur 49,50 € pro Jahr. Für alle, die vom Ford-Klassiker-Virus infiziert sind oder eine andere Leidenschaft für Oldtimer hegen, ist das genau das Richtige.
(Weitere Fotos unten.)

Schöne Autos. Mein Vater hatte einen Ford Prefect von 1955, mein Nachbar einen Anglia von 1952; ich selbst habe das hier gezeigte blaue Modell von 1937 „restauriert“. Das ist übrigens kein Anglia, sondern ein Ford Eight!