Restaurierung von ultra-seltenen Triumph Italien war zwar teuer, aber es hat sich gelohnt.

Auto Motor Klassiek » Zubehör » Restaurierung von ultra-seltenen Triumph Italien war zwar teuer, aber es hat sich gelohnt.

Einsendeschluss für die Juni-Ausgabe -> 21. April

Automatische Konzepte

„Genau wie ein Model“

Jeder Oldtimer-Liebhaber mit etwas gesundem Menschenverstand weiß es: Man restauriert nicht, um damit zu handeln, sondern für sich selbst. Aus purer Begeisterung, um etwas zu retten, das schon verloren schien. Angetrieben von dieser Bewunderung, gab Gert-Paul van 't Hoff zusammen mit seinem Freund Willem-Jan de Geus einen Auftrag für eine Triumph Die Verwandlung von „Italy in England“ von einem hoffnungslosen Projekt in ein Concours-würdiges Schmuckstück. Es kostete ein Vermögen, aber wie Van 't Hoff nüchtern feststellt: „Für diesen Preis bekommt man immer noch keinen Maserati Sebring.“

Text & Fotografie: Aart van der Haagen

De Triumph Die Italia 2000 ist kein alltägliches Ereignis. Zwischen 1959 und 1962 baute der Karosseriebauer Vignale in Turin insgesamt 329 Exemplare, basierend auf dem Triumph TR3. Das Design stammte von Giovanni Michelotti. Die Technologie blieb britisch, die Karosserie hingegen war vollständig italienisch. Das macht den Triumph Italien ist heutzutage extrem selten.

Fahrgestellnummer 27 rollte Anfang der 1960er-Jahre auf amerikanischen Straßen. 1966 wurde der Wagen mit 28.000 Meilen auf dem Tacho außer Dienst gestellt. Danach stand er fast fünfzig Jahre lang still, bis Van 't Hoff und De Geus ihn 2015 erwarben. Die Folgen waren vorhersehbar. „Vom Boden war kaum noch etwas übrig, und eine der Türen war von einem halben Meter dicken Bienennest bedeckt“, sagt Van 't Hoff.

Triumph Italienische Restaurierung in England

De Triumph Der Italia blieb zur Restaurierung in England und landete schließlich bei Watermill Carriage, dem Unternehmen von Stuart Edwards. Ein Spezialist, der genau weiß, wo die Unterschiede zwischen einem Standard-TR3 und einem Italia liegen. „Er wusste, welche Details korrekt waren und wo man Teile fand, die ursprünglich in anderen italienischen Autos jener Zeit verbaut wurden.“

So mussten beispielsweise Stoßstangen eines Lancia Appia aufgetrieben und ein Aschenbecher eingebaut werden, der damals auch in einem Ferrari verwendet wurde; der Preis lag bei fast tausend Euro. Viel Zeit wurde in die Detailgestaltung investiert. Triumph Italien. Die Aluminium-Zierleisten für die Türverkleidungen wurden nachgebildet, fehlende Teile wurden reproduziert, und alles musste so passen, wie Vignale es ursprünglich vorgesehen hatte.

Triumph Italienische Karosseriebaukunst: am Rande des Zusammenbruchs

De Triumph Italia besitzt eine Stahlkarosserie auf einem separaten TR3-Chassis. Das Chassis erwies sich als solide, die Karosserie hingegen war in einem desaströsen Zustand. „Stuart musste den vorderen Bereich verstärken, bevor er die Karosserie vom Chassis heben konnte; andernfalls wäre er buchstäblich zusammengebrochen.“

Die Bodenbleche wurden komplett erneuert, ebenso Teile der Schweller und die Verbindung zum Heckbereich um den Kraftstofftank. Die Türen erhielten neue Blechteile, die Rahmen von Motorhaube und Kofferraumdeckel wurden repariert und die unteren Kotflügel mit Einsätzen versehen. Zahlreiche Zierteile wurden verchromt. Für die Räder wurden neue Speichenräder gewählt, die mit denen des Vorgängermodells identisch sind. Triumph TR3, technisch gesehen die Grundlage des Triumph Italien. „Wir haben so viel Originalmaterial wie möglich erhalten.“

TR3-Herz mit italienischem Flair

Das Innere des Triumph Der italienische Wagen war völlig verfallen. Die Polsterung wurde gemäß den Werksvorgaben mit Kunstleder neu bezogen, wobei die verrotteten Rosshaar- und Federelemente ersetzt wurden, sodass die Sitze nun in einwandfreiem Zustand sind.

Technisch gesehen war die Arbeit relativ unkompliziert. Der 1991 cm³ Vierzylinder aus dem Triumph Der TR3A-Motor wurde gehont und mit Übermaßkolben und neuen Kolbenringen ausgestattet. Die Lager lagen noch innerhalb der Toleranz. Die SU-Vergaser wurden überholt, ebenso die Stoßdämpfer, Bremsen und Instrumente. Das Getriebe benötigte lediglich neue Kreuzgelenke, eine Kupplungsscheibe und eine Druckplatte. Der Laycock-de-Normanville-Overdrive war noch funktionsfähig. Darüber hinaus… Triumph Italien ein neuer Kabelbaum, Auspuff- und Zündungskomponenten.

Die Wiederherstellung dieses Triumph Die Entwicklung des Italia dauerte fast vier Jahre und kostete weit über hunderttausend Euro. Das ist eine beträchtliche Summe für ein Auto, das technisch dem TR3 ähnelt. Doch man muss sich nur Michelottis Linienführung, die Handwerkskunst von Vignale und die limitierte Auflage von nur 329 Exemplaren ansehen. Van 't Hoff lächelt: „Es ist wie ein Modell.“

(Weitere Fotos unten.)

Restaurierung von ultra-seltenen Triumph Italien war zwar teuer, aber es hat sich gelohnt.
Restaurierung von ultra-seltenen Triumph Italien war zwar teuer, aber es hat sich gelohnt.
Restaurierung von ultra-seltenen Triumph Italien war zwar teuer, aber es hat sich gelohnt.
Restaurierung von ultra-seltenen Triumph Italien war zwar teuer, aber es hat sich gelohnt.

Abonnieren Sie und verpassen Sie keine einzige Geschichte über Oldtimer und Motorräder.

Wählen Sie ggf. weitere Newsletter aus

Eine Reaktion

Schreiben sie ein Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert * *

Maximale Dateigröße beim Hochladen: 8 MB. Sie können Folgendes hochladen: afbeelding. Im Kommentartext eingefügte Links zu YouTube, Facebook, Twitter und anderen Diensten werden automatisch eingebettet. Dateien hier ablegen