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Suzuki GS 400 (1976-1979)… auch schön

GS 400 8
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Einst war die Suzuki GS 400 ein problemloses Alltagsrad der unteren Mittelklasse. Ein konventionell gedachter und angezogener Freund für alle. Es war kein Motorrad aus dem Prestige-Segment von Suzuki, einer Marke, die seit jeher preislich konkurrenzfähig war. Doch mit 36 ​​PS und einer Höchstgeschwindigkeit von rund 150 km/h war (und ist) die kleine Suzuki keine fahrende Verkehrsbarriere. Dass 150 km/h nicht nur in unserem aktuellen Verkehrsbild relevant, sondern auch etwas übertrieben sind. Die Suzuki war mit einem hohen (Standard-)Lenker plus zwei ausgewachsenen Holländern am Kumpel deutlich langsamer. Und das oft auch in einem niedrigeren Gang. Außerdem lässt sich der Zwilling gerne auf Tour halten.
Wenn man es nicht komplett melkt, dann verbraucht die Suzuki knapp 1 zu 20. Damit kommt man auf jeden Fall ca. 200 km weit.

Die Zeit zwischen den Tankstopps verbringt man angenehm entspannt und komfortabel

Das flache Lenkrad, mit dem die frühen GS ausgeliefert wurden, gibt eine schöne aktive Fahrposition. Mit dem späteren, hohen Lenkrad fährt man eher touristisch, obwohl der Block auf der Höhe gehalten werden muss. Der Kumpel ist übrigens bequem. Die Suzuki GS 400 ist ein angenehmer Tanzpartner. Er lenkt sehr lebhaft, ist aber nicht nervös. Auch der Geradeauslauf ist gut. Federung und Dämpfung sind – bei guter Pflege – auch nach aktuellen Maßstäben in Ordnung.


Es wurden schon einige GS verkauft

Sie finden sie auch hier in den Niederlanden. Immer noch. Denn bei normalem Gebrauch könnte ein so kleiner DOHC leicht eine Tonne halten, bevor ernsthafte Arbeit geleistet werden musste. Die Suzuki GS 400 ist das Paradebeispiel für einen absolut öldichten stehenden Zwilling. Am Anfang wollte manchmal eine Sumpfwanne reißen, weil die Ablassschraube unnötig grausam angezogen wurde. Außerdem wurden die Suzukis meist von anständigen Fahrern gekauft. Der Teufel steckt in Kopien, die vom x-ten Besitzer niedergeschlagen und wieder aufgebaut wurden.

Achten Sie besonders auf einen gebrochenen, lauten Nockenwellenkettenspanner

Der Austausch dieses Teils ist ziemlich zeitaufwendig. Überprüfen Sie den Kabelbaum auf Scheuern. Sie können einen Kurzschluss verursachen. Achten Sie besonders auf das Headset und die Verkabelung zum Rücklicht. Auch die Montage der Rücklichteinheit in Gummi ist ein schlauer Plan. Tachokabel halten nicht ewig. Aber wenn sie nicht sauber installiert sind, ist ihre Lebensdauer in der Regel sehr kurz.

Auf der glänzenden Seite wurden die Suzukis im Auftrag des Buchhalters besprüht

Sicherlich am Rahmen war die Lackierung von begrenzter Stabilität und daher trat dort recht schnell Rost auf. Die Chance, dass Ihre Traum-GS noch ihre originalen Auspuffe hat, ist ziemlich begrenzt. Die Schalldämpfer waren auch ziemlich anfällig für Rost.

Dass die Suzuki GS 400 ohnehin nicht viel zum Status ihres Fahrers beiträgt, bedeutet, dass die Preise nachdrückliche Preisvorstellungen sind und sich letztendlich auf einem sehr menschenfreundlichen Niveau bewegen. Aber die GS basiert auf der wachsenden Popularität der 400er von Kawa und Honda. Die Suzuki ist hausintern einfach zu warten. Das Angebot an Gebrauchtteilen ist gut, viele können auch neu (aber zu seriösen Preisen) geliefert werden.

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8 Kommentare

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  1. Dies war auch mein erstes Motorrad welches ich 1988 für fl.2250,- in einem kleinen Motorradladen in Rotterdam gekauft habe.
    Ich hatte schon immer Probleme mit dieser Sache, aber wenn ich etwas mehr Geld (und Wissen) gehabt hätte, wäre ich damit etwas glücklicher gewesen. Das Ding fing schlecht an und später hatte ich ein Ölleck an der Zylinderkopfdichtung.
    Ich kann mich nicht erinnern, wie ich aus dem Ding gekommen bin.

  2. Dies war mein erstes Motorrad 1984, BJ 1982, diese wurden dann grau importiert und hatten auch Gussräder. So habe ich meinen Führerschein auf meinem eigenen Motorrad gemacht.
    Dann könnte man sich bei der Polizei eine Übungserlaubnis besorgen, L-Kennzeichen drauflegen und wegfahren.
    Das waren gute Zeiten.

  3. Ich habe damit gelernt, dachte aber, es sei eine Branchensache. Meine BMW R80, die ich danach gekauft habe, war so viel besser zu fahren…

  4. Klingt nach einem wirklich süßen Fahrrad zum Fahren! Vor allem im immer dichter werdenden Stadtverkehr. Und ab 100 km/h auf der Autobahn wird er nicht gestresst. Einfach cruisen….

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