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Triumph TR7 V8: Rohe Rallye-Power mit britischen Wurzeln
De Triumph Der TR7 V8 ist eines dieser Autos, das einem schon vor dem Starten Gänsehaut bereitet. Es hat weniger mit dem Aussehen als vielmehr mit der Vorfreude zu tun. Denn sobald ein Rover-Achtzylinder zum Leben erwacht, weiß man: Das ist kein guter britischer Sportwagen mehr, das ist Krieg. Hier ist die Geschichte von Ton Cornelissen und seinem kompromisslosen Triumph Der TR7 V8 ist ein Auto, das nicht gebaut wurde, um gut auszusehen, sondern um schnell zu fahren. Und genau das ist er auch.
Fotos: Peter Vader für Auto Motor Klassiek
Vom Keil zur Waffe
De Triumph Der TR7 wurde in den 1970er-Jahren als moderner Nachfolger der klassischen TR-Reihe eingeführt. Elegant, kantig, mit McPherson-Federbeinen und festem Dach, war er anfangs nur mit einem Vierzylindermotor erhältlich. Fahrspaß pur, aber nicht aufregend. Das änderte sich mit dem Erscheinen des Rover V8. Offiziell galt dies nur für den TR8, doch in der Praxis fanden Enthusiasten schnell ihren Weg. Ton Cornelissen ist einer von ihnen. Für ihn war der TR7 der perfekte Einstieg: eine solide Basis, ein komfortables Fahrwerk und ein erschwinglicher Preis, insbesondere im Vergleich zum legendären Escort Mk I.
Ein Leben rund um Triumph
Ton ist kein Eintagsfliegen-Künstler. Seine Liebe zu Triumph Die Idee entstand 1977, als er Tony Ponds Werks-TR7 bei den Boucles de Spa gewinnen sah. Dieses Bild hat ihn nie losgelassen. Seitdem hat er mehrere TR7 besessen, aufgebaut, verkauft und wiederaufgebaut. Das Auto, das im Mittelpunkt der AMK Januar 2026 steht, ist ein ehemaliges Rallye-Projekt, das er 2015 übernahm und im Geiste seines verstorbenen Erstbesitzers vollendete. Kein Showcar, sondern ein funktionsfähiges Rallyeauto, gebaut mit einem engen Freundeskreis, jeder mit seinem eigenen Spezialgebiet.
Technologie ohne Romantik
Unter der Haube arbeitet ein 3,5-Liter-Rover-V8-Motor aus einem SD1. Aktuell leistet er rund 180 PS, doch das Potenzial für etwa 240 PS ist vorhanden. Das ist eine beachtliche Leistung für ein Auto mit einem Gewicht von nur etwa 1130 kg. Das Fünfganggetriebe, das Sperrdifferenzial und die modifizierte Hinterachse sind speziell für den Rallye-Einsatz abgestimmt. Das Chassis ist alles andere als serienmäßig: verstärkte Aufhängungspunkte, verstellbare Federplatten, modifizierte Querlenker und ein vollständig integrierter Überrollkäfig. Dies ist kein Umbau mit Standardteilen, sondern ein Prozess aus Nachdenken, Messen und Schweißen, bis alles perfekt ist.
Anpassung ist alles
Laut Ton liegt die Stärke des TR7 nicht nur im Motor, sondern vor allem in seiner Ausgewogenheit. Viele TR7, insbesondere mit V8, gelten als etwas hecklastig. Das ist kein Charakterfehler, sondern eine Frage der Abstimmung. Sind Bremsen, Fahrwerk und Geometrie optimal eingestellt, lenkt der Wagen messerscharf präzise. Dann fährt man das Auto, nicht umgekehrt. Genau hier liegt die Stärke dieses TR7. Direkt, berechenbar und direkt, selbst auf unbefestigten Straßen.
Mehr als ein TR7
Neben dem weißen Rallyeauto steht in der Werkstatt noch ein zweiter weißer TR7 V8. Rechtslenker, englischer Herkunft und etwas weniger extrem. Er könnte ein Trackday-Auto werden oder vielleicht ein neues Rallye-Projekt. Für Ton ist nichts in Stein gemeißelt, außer dass alles, was er baut, auch so fahren muss, wie er es sich vorstellt. Den Vierzylinder-TR7 ignoriert er. Er fand ihn nie interessant, obwohl er für einen TR7 mit einem Dolomite-Sprint-Sechzehnventilmotor eine Ausnahme machen würde. Schön, aber am Ende gewinnt immer der V8.
Teil einer größeren Geschichte
Diese Geschichte handelt nicht nur von einem Triumph TR7 V8, aber es geht um Freundschaft, Handwerkskunst und die Freude am Selberbauen. Es geht darum, sich für den Außenseiter zu entscheiden und ihn besser zu machen, als irgendjemand erwartet. Genau deshalb passt dieses Auto so gut in Auto Motor Klassiek.
Der vollständige Artikel über Ton Cornelissen und seine Triumph Der TR7 V8 ist in Auto Motor Klassiek, Januar 2026, die Ausgabe, die zu diesem Zeitpunkt am Kiosk erhältlich war.
(Weitere Fotos unten.)


Ich liebe den TR7/8 immer noch. Ich hatte zwei TR7 und auch ein originales TR8 Cabrio. Meinen ersten TR7 hatte ich von Nico Baas gekauft (damals stand er noch in einer kleinen Scheune in Andijk). Als ich ihn zur Reparatur besuchte, meinte Nico, er hätte da etwas Schönes direkt aus Kalifornien. Also schaute ich ihn mir an. Da stand ein wunderschönes, metallicblaues, komplett originales TR8 Cabrio. Nach einer Probefahrt war ich sofort begeistert. Was für ein toller Motor! Ich finde immer noch, es ist das schönste Auto, das ich je besessen habe. Dieser 3,5-Liter-V8 war einfach fantastisch. Ich bereue es immer noch, ihn verkauft zu haben.
Bezüglich der Triumph TR7. Ich habe Tony Pond damals auch mal in einem TR7 gesehen und fand ihn schon immer wunderschön. Das waren noch Zeiten! 😍😍😍