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VW Käfer aus anderen Ländern

VW Käfer

Der VW, also Volkswagen. Der Käfer. Trotz seiner unglücklichen Herkunft und seines insektenähnlichen Kosenamens (der Volkswagen war immerhin eine Idee von Hitler, einem Bewunderer des ebenfalls antisemitischen Henry Ford, und Käfer gelten normalerweise als beängstigend) hatte der Volkswagen Käfer bereits in den XNUMXer Jahren einen mythischen poetischen Kultwert. VW-Käfer galten als Symbol der Revolution für das „Downsizing“ und wurden von Blumenkindern glücklich geritten. Zu dieser Zeit stand De Kever für das von EF Schumacher benannte Ethos „klein ist schön“.

VW Käfer, auch eine ausländische Erfolgsgeschichte

Der VW Käfer war auch das Auto, das Teil des mobilen und kulturellen Wachstums Brasiliens wurde. Die Produktion wurde dort bis 1993 fortgesetzt. De Kever wurde dort "Fusca" genannt. Die ersten VW-Käfer in Brasilien wurden einfach dort montiert, aber ab 1959 wurden die Autos zu 100% in Brasilien hergestellt. Der Käfer war ein Hit in Brasilien und blieb von 1954 bis in die schwingenden sechziger und die unruhigen siebziger Jahre bis 1980 Kapitän der Verkaufslisten.


Mehr als 50% Marktanteil

1967 betrug der Marktanteil von 'Fusca' über 50%. Mehr als 1972 Exemplare wurden 250.000 hergestellt. Der 'Fusca' war das beliebteste Auto in Brasilien. Und trotz seiner Eigenheiten und Mängel hat er sich fest im kollektiven Gedächtnis Brasiliens niedergelassen.

Natürlich hatte niemand einen so weltweiten und lang anhaltenden Erfolg dieses brillanten Stücks Einfachheit erwartet, als die ersten Volkswagen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs vom Fließband des Wolfsburger Werks rollten. Das "Wunder mit dem Motor im Hintergrund" wuchs und blühte aufgrund der hervorragenden Marketing- und Produktionsqualität. In den späten fünfziger und frühen sechziger Jahren vermarktete VW den Käfer sogar als "Kultmodell", als "Anti-Auto". Als 34 PS starkes Arbeitstier, bei dem es sehr heiß werden konnte, war es unangenehm und der Wechsel war eine Herausforderung. Mit diesem Ansatz wurde der Käfer zu einem Anti-Status-Symbol. Also nochmal zu einem Statussymbol.

VW Käfer Erfolg in den Staaten

VW-Chef Heinz Nordhoff dachte in den sechziger Jahren, dass die Zukunft des Käfers in Amerika liegen sollte. Deshalb gründete Volkswagen 1968 "Volkswagen of America". Das Ergebnis war überwältigend: In den nächsten fünf Jahren wurden in den USA 3.000.000 Autos verkauft. Darüber hinaus haben Filme wie "The Love Bug" und "Herbie" dazu beigetragen, den Absatz von "dem hässlichen kleinen Familienauto, das jeder liebte" zu steigern.

Ändern Sie nichts, was richtig ist

Wie beim T Ford, der einst Hitler inspirierte, änderte VW kaum etwas am Design, bis der letzte Käfer 2003 in Mexiko auf den Markt kam. Dort in Mexiko wurde bis dahin die Produktion von VW-Käfern für den lateinamerikanischen Markt fortgesetzt. Aber alles geht zu Ende.

Lesen Sie auch: Der Käfer. Er lebt glücklich bis ans Ende seiner Tage

Abschiedskuss

Das küssende Paar auf dem Hauptfoto wurde in einem flämischen Gebrauchtwarenladen gefunden. Das Nummernschild ist nicht mehr aktiv.

Der hoffnungslose Käfer

Der 1998 vorgeschlagene New Beetle hatte daher keine Chance, seinem Vorgänger zu folgen.

Noch mehr zum VW Käfer:
- VW Käfer 1303… Wert und wo sich das Lenkrad befindet
- Der VW Käfer von 1957-1964. Der Dickholmer
- Selten: Käfer mit Kreuzkühlern
- Volkswagen Käfer Erinnerungen und Oettinger
- Der Käfer 337. Der erste VW in den Niederlanden.

4 Kommentare

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  1. Irgendwann wurde es etwas unübersichtlich, als VW den Super Beetle, den langen Käfer 1303 mit seinen Streben und der konvexen Windschutzscheibe, auf den Markt brachte. Plötzlich kamen gewöhnliche, altmodische 1200er aus Mexiko, die sogar Baumärkte zu Schnäppchenpreisen bremsten. Die VW-Händler waren mit diesen Importkäfern, die teilweise unterschiedliche Technologien an Bord hatten, nicht ganz zufrieden. Sie waren alle orangerot.

  2. Und vergessen Sie nicht die TAS (Tvornica Automobila Sarajevo) in Bosnien (damals Jugoslawien), wo die VW Käfer 1200 J und 1300 J gebaut wurden.

    • Richtig! Und schon gar nicht! Wir haben jedoch das Problem, dass die stark ausgelastete AMK-Site nicht verdient, sondern ein Servicemodell ist. Wir haben viel mehr Raum und Zeit in gedruckten Texten in AMK. Und mit dem Geld, das wir bei AMK haben - haben Sie bereits ein Abonnement? - Wir halten die Seite online. Und dann hoffen wir nur, dass jeden Tag einige Website-Besucher das Magazin abonnieren. Das ist ein ziemlich kluger Plan für uns. Jedoch?

      • Ja, ich habe ein Abonnement. Ich bin neugierig auf den Rest der Geschichte. Ich habe kürzlich einige Teile für einen 1300 J nach Kroatien verschifft. Es ist sehr schön geworden, erster Besitzer seit 1970.

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