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Winterliche Bedingungen und Windschutzscheibenschäden. Vorbeugen ist besser als Heilen.
Die meisten Oldtimer stehen in dieser Zeit zweifellos untergestellt. Winterliches Wetter erschwert das Fahren erheblich, und die Kombination aus Schnee, Regen, Glätte und Streusalz ist für ältere Autofahrer nicht empfehlenswert. Wenn Oldtimer jedoch der Winterluft ausgesetzt werden, sollte man auf die Gefahr von Windschutzscheibenschäden hinweisen. Der erste Monat ist in der Regel der kälteste. Und bei Frost steigt das Risiko für Windschutzscheibenschäden noch weiter an. Woran liegt das, und wie kann man dem vorbeugen? Was tun bei einem Steinschlag in der Windschutzscheibe? Wir gehen natürlich davon aus, dass Sie mit den Risiken und den entsprechenden Hinweisen vertraut sind. Dennoch möchten wir das Thema noch einmal ansprechen.
Temperaturunterschiede
Im Durchschnitt ist der Januar in den Niederlanden der kälteste Monat des Jahres. Die Durchschnittstemperatur liegt bei 3,4 Grad Celsius. Der Februar ist mit 3,9 Grad Celsius der zweitkälteste Monat. Der Dezember komplettiert die Top Drei mit einer Durchschnittstemperatur von 4,2 Grad Celsius. Winterliche Bedingungen erhöhen das Risiko von Windschutzscheibenschäden. Die Kombination aus gefrorenen Autoscheiben und laufender Heizung kann gefährlich sein. Durch den Temperaturunterschied erhöht sich die Spannung im Glas. Zu hohe Spannung kann die Windschutzscheibe sogar beschädigen. Eine praktische und einfache Lösung ist das Auslegen einer Frostschutzdecke auf der Windschutzscheibe. Dadurch entfällt das Eiskratzen. Außerdem wird das Beschädigungsrisiko verringert.
Unsicher
Aktuelle Untersuchungen von Independent zeigen, dass Windschutzscheibenschäden zu den am häufigsten gemeldeten Schäden gehören. Im letzten Jahr machten sie fast 20 Prozent aller Schadensmeldungen aus. Nur Kollisionen mit anderen Fahrzeugen waren häufiger und verursachten fast die Hälfte aller Schadensmeldungen. Darüber hinaus scheint eine wachsende Zahl von Autofahrern mit einem Steinschlag oder Riss in der Windschutzscheibe unterwegs zu sein. Das ist gefährlich. Bei tiefstehender Sonne, Regen oder Gegenverkehr in der Dunkelheit kann dies die Sicht stark einschränken. Und eine plötzlich zersplitternde Windschutzscheibe kann natürlich auch zu Personenschäden führen. Das ist zwar eine offensichtliche Schlussfolgerung, sollte aber dennoch erwähnt werden.
Geldstrafen
Es ist nicht nur aus Sicherheitsgründen wichtig, Schäden zu begrenzen oder reparieren zu lassen. Auch Justitia sieht das nicht gern, wenn die Windschutzscheibe beschädigt ist. Wer mit einer beschädigten Windschutzscheibe fährt, muss mit einem Bußgeld rechnen. Die Anzahl der Bußgelder in diesem Zusammenhang ist innerhalb von zwei Jahren um 75 Prozent gestiegen. Im Jahr 2022 registrierte die Central Judicial Collection Agency (CJIB) 232 Bußgelder wegen Fahrens mit einer beschädigten Windschutzscheibe; 2023 stieg diese Zahl auf 388 und 2024 auf 404.
Reparieren Sie so schnell wie möglich
Es ist bekannt, dass ein Steinschlag nie völlig harmlos ist. Besonders bei einer nicht laminierten Windschutzscheibe kann ein Steinschlag schnell zu einem größeren Riss oder Bruch führen. Es empfiehlt sich, den Steinschlag oder kleinere Schäden so schnell wie möglich reparieren zu lassen; die Versicherung übernimmt die Kosten oft. Dies sollte man sorgfältig prüfen. Eine zerbrochene Scheibe kann auch beim Austausch technische Probleme verursachen. Vor allem bei älteren Oldtimern kann es schwierig sein, eine Ersatzscheibe zu finden – ganz abgesehen von der Verfügbarkeit von Ersatzteilen. Dies wurde in dieser Kolumne bereits erwähnt, aber wir wiederholen es gerne noch einmal: Vorsicht ist besser als Nachsicht. Anders ausgedrückt: Vorbeugen ist besser als Heilen.

Gegen Steinschläge und ähnliche Beschädigungen der Windschutzscheibe kann man nicht viel tun, außer einfach nicht mehr zu fahren. Bei meinem VW Polo, den ich vor 20 Jahren fuhr, schlugen innerhalb einer Woche zwei Steine gegen die Scheibe. Sie war zersplittert. Ich fuhr gerade und sah in beiden Fällen aus dem Augenwinkel, wie der Stein von der Gegenfahrbahn kam und dann mit einem ohrenbetäubenden Knall gegen die Scheibe prallte. Wäre ich nicht gefahren, hätte das verhindert werden können. Ich war einfach zur falschen Zeit am falschen Ort.
Um Kratzer durch Eiskratzen an der Windschutzscheibe zu vermeiden, gibt es eigentlich nur eine Möglichkeit: Nicht kratzen. Das klingt banal, aber der Schmutz, der an der Scheibe haftet, wird vom Eiskratzer wie Schleifpapier und Schaber benutzt. Erik hat ja schon erwähnt, dass man vorher etwas auf die Scheibe legen kann, damit man gar nicht erst kratzen muss. Ich persönlich schalte vor der Fahrt eine elektrische Heizung in der Einfahrt ein, damit das Eis schmilzt und ich die Scheibe mit dem Abzieher reinigen kann. Unser aktuelles, moderneres Auto hat außerdem eine werkseitig eingebaute Scheibenheizung. Wenn es etwas gibt, das man zur Pflicht machen sollte, dann das! Lässt man den Motor mit eingeschalteter Heizung ein oder zwei Minuten laufen (was bei Minusgraden und bei einem kleineren Auto sehr praktisch ist), ist das Eis geschmolzen oder hat sich von der Scheibe gelöst und kann mit dem Scheibenwischer abgewischt werden. Ich möchte das Kratzen aber unbedingt vermeiden, denn wenn man etwas auf die Windschutzscheibe legt, wird sie durch die vielen Kratzer mit der Zeit gefährlich blendend. Bei meinem vorherigen Golf I Diesel musste ich die Windschutzscheibe genau aus diesem Grund austauschen.
Ist das Fahren mit beschädigten Scheiben illegal? War das während der Finanzkrise jahrelang üblich? Bei einem Lkw verliefen die Risse von links nach rechts, solange sie nicht im Sichtfeld des Fahrers lagen. Haben diese Fahrzeuge die Hauptuntersuchung bestanden, oder ist das nur für Lkw erlaubt?
Der Text enthält tatsächlich viel Unsinn.
Wenn das Fenster die Hauptuntersuchung besteht, kann Ihnen dafür kein Bußgeld auferlegt werden.
Einzelne Risse sind innerhalb des Sichtfelds zulässig, Äste sind innerhalb des Sichtfelds verboten, Äste außerhalb des Sichtfelds sind zulässig.
Bei nicht laminiertem Glas gibt es keine Sterne, sondern Glassplitter, da gehärtetes Glas sofort zerspringt.
Das zusätzlich zu den Dingen, die meiner Meinung nach selbstverständlich sein sollten.
Meine Kriterien beim Kauf eines Oldtimers waren schon immer: eine klassische Windschutzscheibe, die sich mit einer Schnur herunterziehen lässt, und ein Windschutzscheibenspiegel, der sicher an der Decke hängt und nicht an die Windschutzscheibe geklebt ist.
Wenn Sie beispielsweise zwischen einem Saab 900 Classic und einem Saab 900 NG schwanken, kostet eine geklebte Windschutzscheibe beim neueren Modell das Vier- bis Fünffache der alten.
Gleiches gilt für die Wahl zwischen einem Peugeot 205 (dicke Gummireifen) und einem 206 (geklebte Reifen).
Bei den viel älteren Oldtimern sind die Windschutzscheibengummis leicht nachzubilden oder zu finden, was bei den komplexeren Gummis aus den 70er und 80er Jahren viel schwieriger ist.
Ein fliegender Stein überlegt nicht, ob er auf ein teures oder ein billiges Fenster fallen soll 😉