Sechzig Jahre italienische Spinnen. Teil Zwei: Die Alfa Romeo Spider (Spielautomat)

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Einsendeschluss für die Juni-Ausgabe -> 21. April

Automatische Konzepte

1966 erschienen zwei wunderschöne italienische „Spinnen“ auf dem Markt: der Fiat 124 Sport Spider und der Alfa Romeo Duetto. Dieses Jahr jährt sich die Weltpremiere dieser beiden offenen Langstreckenfahrzeuge durch die italienische Automobilindustrie zum 60. Mal. Anfang der Woche stellten wir den Fiat 124 Sport Spider vor, der 1985 als Pininfarina Spidereuropa vom Markt genommen wurde. Heute präsentieren wir Ihnen kurz das zweite offene Fahrzeug aus dem Hause Fiat: den Spider Van. Alfa Romeo, der auf der Grundlage der Tipo 105 und Tipo 115 gebaut wurde.

Ursprung und Design

De Alfa Der Romeo Spider wurde 1966 als Nachfolger der Modelle Giulietta und Giulia Spider vorgestellt. Er wurde vom renommierten italienischen Designstudio Pininfarina entworfen, das für die charakteristischen, fließenden Linien verantwortlich ist. Die erste Version erhielt schnell den Spitznamen „Duetto“, auch dank eines öffentlichen Wettbewerbs. Alfa Romeo war für die Namensgebung verantwortlich. Das Originalmodell (Serie 1, 1966–1969) zeichnete sich durch sein abgerundetes Heck aus, das aufgrund seiner Form liebevoll „Osso di Seppia“ (Tintenfischknochen) genannt wurde. Die niedrige Frontpartie, die runden Scheinwerfer und die elegante Karosserie verliehen dem Wagen ein zugleich sportliches und zugleich elegantes Aussehen. Das Design war nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern für seine Zeit auch relativ aerodynamisch.

Technologie und Leistung

Technisch gesehen war der Spider interessant. Er verfügte über einen Vierzylinder-Reihenmotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen (DOHC, Bialbero), der für seinen ruhigen Lauf und sein hohes Leistungspotenzial bekannt war. Im Laufe der Jahre variierte der Hubraum je nach Version, Baureihe und Baujahr zwischen 1.3 und 2.0 Litern. Der erste Spider debütierte als 1600 (Spider Duetto), später folgten der 1750 (Spider Veloce) und der 1300 (Junior Spider). Die Kombination aus geringem Gewicht, Hinterradantrieb und der bewährten Fahrwerkstechnik sorgte für ein direktes und mitreißendes Fahrgefühl. Die Vorderradaufhängung war unabhängig, die Hinterradaufhängung bestand aus einer Starrachse.

Weiterentwicklung in der Serie

Der Spider wurde bis 1994 in vier Serien produziert. Auf die erste Version, den „Duetto“, folgte die Serie 2 (1969–1982), auch bekannt als „Coda Tronca“. Diese Version besaß ein kürzeres Heck, um den neuen Sicherheitsbestimmungen zu entsprechen und den Kofferraum zu vergrößern. Das Erscheinungsbild des Wagens veränderte sich nur geringfügig, die Grundform blieb jedoch deutlich erkennbar. 1971 feierte der Zweiliter-Nordmotor Premiere. Er wurde im Spider Veloce verbaut und fand auch im 2000 Berlina und im GTV Verwendung. Die 1750er-Versionen wurden damit endgültig eingestellt. Die Bezeichnung „1750“ kehrte erst viel später zurück. Alfa Romeo steht erneut für Höchstleistung. 1977 wurde die Produktion der 1300 Junior-Modelle des Spider eingestellt. Die 1.6- und 2.0-Liter-Motoren blieben im Angebot.

Aerodinamica, Serie 3

Die Serie 3 (1983–1989) führte modernere Details ein, wie schwarze Kunststoffstoßfänger und einen Heckspoiler aus Gummi. Obwohl Puristen diese Ergänzungen mitunter als weniger elegant empfanden, trugen sie dazu bei, dass der Spider zeitgemäß blieb. 1986 ergänzte eine begehrte Version der dritten Serie das Angebot: der QV (Quadrifoglio Verde). Er zeichnete sich durch optisch ansprechende Akzente aus und war ausschließlich mit dem 2000 Nord-Motor erhältlich. Für den amerikanischen Markt wurden alle Spider ab 1983 mit der Spica-Benzineinspritzung ausgestattet; die europäischen Versionen behielten den Vergasermotor.

Ultima, die letzte Serie der 105/115 'Spider'-Reihe

Mit der Serie 4 (1990–1994) Alfa Romeo kehrte teilweise zu einem klassischeren Look zurück, ohne dabei den Zeitgeist aus den Augen zu verlieren. Die Stoßfänger wurden in Wagenfarbe lackiert, und die Linienführung wirkte wieder eleganter und harmonischer – auch wenn Sie das natürlich anders sehen dürfen. Technisch gesehen… Alfa Die Zweiliter-Version verzichtete auf Vergaser und ersetzte diese durch das Motronic-Einspritzsystem. Der 1.6-Liter-Motor war weiterhin mit Vergasern (zwei Weber-Vergasern) erhältlich. Wie schon bei der Vorgängerbaureihe war Pininfarina erneut führend im (modifizierten) Karosseriedesign.

Kulturelle Auswirkungen

De Alfa Der Romeo Spider erlangte internationale Berühmtheit durch seinen Auftritt im Film „Die Reifeprüfung“ mit Dustin Hoffman. In diesem Film fuhr die Hauptfigur einen roten Spider Duetto, was dazu beitrug, dass das Auto als Symbol für jugendliche Freiheit und Romantik galt. Dies machte den Spider insbesondere in den Vereinigten Staaten populär. Der Spider wurde fast drei Jahrzehnte lang produziert und bewies damit seinen legendären Ruf. Alfa Das Romeo-Modell etablierte sich – in vier Baureihen – als absoluter Dauerbrenner. Das spricht Bände über die Attraktivität des Wagens, der stets sein charakteristisches Erscheinungsbild beibehielt.

Bedeutung und Vermächtnis

Bis zum Produktionsende im Jahr 1993 Alfa Der Romeo Spider blieb seinem ursprünglichen Konzept treu: ein leichter, offener Zweisitzer-Sportwagen, der auf Fahrspaß ausgelegt war. Während viele Autos größer, schwerer und komplexer wurden, entwickelte sich der Spider parallel zu ihnen weiter. Dennoch waren die zweite Generation (Coda Tronca), die dritte (Aerodinamica) und die vierte Generation (Ultima) in vielerlei Hinsicht als Nachfolger des Originals von 1966 erkennbar. Die letzten Exemplare der Serie 4 wurden 1994 über offizielle Kanäle verkauft.

Fast 125.000 Mal gebaut

De Alfa Der Romeo Spider ist unbestreitbar ein beliebter Klassiker in all seinen Ausführungen. Frühe „Duetto“-Modelle sind besonders bei Sammlern begehrt, aber auch spätere Baureihen gewinnen zunehmend an Beliebtheit. Die Kombination aus italienischem Design, charakterstarken Motoren und einer reichen Geschichte macht den Romeo Spider zu einem wahren Klassiker. Alfa Der Romeo Spider etablierte sich als feste Größe in der Welt der Oldtimer. Zusammen mit dem Fiat 124 Sport Spider prägte er die Konzepte von Evolution und Designkunst, ohne dabei die Authentizität einzubüßen. Fiat (und Pininfarina) waren aufgrund der kürzeren Produktionszeit gefragter, während der Alfa Insgesamt liefen in Grugliasco und San Giorgio Canavese fast 125.000 Einheiten vom Band.

Sechzig Jahre italienische Spinnen. Teil Zwei: Die Alfa Romeo 'Duetto'
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