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Mercedes-Benz W114/W115.

Mercedes-Benz W114/W115
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In Sachen Karosseriedesign fügt er sich perfekt in die Linie ein, die Mercedes-Benz Mitte der 108er-Jahre mit den Modellen W109 und W110 begonnen hat. Gleichzeitig ist dieses Auto ein würdiger Nachfolger der W8-Baureihe. Der Strich 1967 ist eigentlich im Dezember 1968 geboren. Der offizielle Start erfolgt jedoch im Jahr 114. Jedenfalls ist die Mercedes-Benz Baureihe W115/WXNUMX mehr als ein halbes Jahrhundert jung.

Unter der Leitung von Friedrich Geiger arbeitet Paul Bracq stetig an einem modernen Mercedes für die gehobene Mittelklasse. Bereits 1961 erschienen die ersten Federstriche auf den großen Zeichenbrettern. Dann findet ein langer Entwicklungsprozess statt. Die offizielle Premiere des Strich 8 ist für Januar 1968 geplant. Von diesem Moment an ist klar, dass die Vierzylinder-Modelle (Benziner und Diesel) als Mercedes-Benz W115 Baureihe bekannt sind. Die Sechszylinder-Modelle tragen die interne Bezeichnung Mercedes-Benz W114.


Sicherheit und Fahrwerk

Sicherheit ist eines der Themen bei der Entwicklung des Strich 8, wo das Konzept umfangreichen Unfalltests unterzogen wird. Außerdem wird der neue Mercedes-Benz W114/W115 über ein modernes Fahrwerk verfügen und die Hilfsrahmen werden über Gummiaufhängungspunkte an der Karosserie befestigt. Vorne befinden sich quer angeordnete Doppelquerlenker, die mit Drehachsen für Stabilität sorgen. Hinten verbaut Mercedes-Benz unter anderem eine neue schräge Hinterachskonstruktion mit abfallenden Querlenkern, von Mercedes-Benz bescheiden „Diagonale Pendelachse“ genannt. Darüber hinaus verfügen alle Varianten rundum über Scheibenbremsen.

Motoren und Meilenstein

In Sachen Motorisierung starten die Mercedes-Benz W114-Modelle mit den Sechszylinder-Motoren M180 und M114 mit 2292 cm³ und 2496 cm³. Der Mercedes-Benz W115 ist mit Vierzylinder-Ottomotoren (M115, 2 Liter und 2,2 Liter) und Vierzylinder-Dieselmotoren (OM 615, 2 Liter und 2,2 Liter) ausgestattet. Kurz nach ihrer Einführung markiert die neue Benz Baureihe einen Meilenstein. Am 9. Mai 1968 ist ein 220 D der zweimillionste Personenwagen von Mercedes-Benz.

Änderungen und Erweiterungen von Karosserievarianten

Darüber hinaus stehen in Kürze die ersten Änderungen an der Mercedes-Benz Baureihe W114/W115 an. Die Serie 1 löst 0.5 die Serie 1969 ab und zeichnet sich unter anderem durch eine hochwertigere Verarbeitung aus. Außerdem feierte damals das Coupé seine öffentliche Premiere, und diese Variante ist mit dem M114-Motor ausgestattet, der sowohl in Vergasungstrimmung als auch mit Einspritzung (250 CE) erhältlich ist. Damals stehen auch die „Lang-Versionen“ auf dem Programm, die mit Vierzylinder-Diesel- und Benzinmotoren sowie mit dem M180-Sechszylinder ausgestattet werden können.

Zwei Punkt acht

Mercedes-Benz aktualisiert die Strich 8-Modelle bis zum Modelljahr 1974 ständig, auch motorisch entwickelt sich die obere Mittelklasse weiter. Der 2,8-Liter-Motor vom Typ M130 löste 1972 im 250 Coupé den M114-Motor ab. Der 280 erscheint auch zusammen mit dem 280 E. Die Motoren (2 obenliegende Nockenwellen, wahlweise mit Vergaser und Einspritzung) sind vom Typ M110 und finden auch ihren Weg in das 280er Coupé. Die Ankunft dieser Motoren fällt mit der Markteinführung der Serie 1.5 zusammen. Mit dieser Modellpflege werden vor allem die Sicherheitsfeatures auf ein höheres Niveau gehoben. Der Strich 8 bekommt Verbundglas, automatische Sicherheitsgurte und ein verbessertes Sicherheitslenkrad.

Große Änderungen, Fünfzylinder-Diesel

Für das Modelljahr 1974 ist ein Facelift geplant. Ab August 1973 verschwindet bei allen Modellen die doppelte Stoßstange vorne. Darüber hinaus wird der Mercedes-Benz Strich 8 Vordertüren ohne Lüftungsfenster und mit integriertem Spiegel haben. Auch die geriffelten Rückleuchten (schmutzabweisend) bilden ein Merk-Formular des modifizierten Benz. An der Front ändert sich der Kühlergrill (Breitkühler). Ab dieser „Serie 2“ ist die Automatik mit einem Drehmomentwandler ausgestattet. Die 220er-Benziner werden eingestellt, dafür wird ein 230.4er ersetzt (M115-Motor mit vergrößertem Hubraum). Im Dieselbereich wird der OM 616 (für den 240D) verfügbar sein. Die erste Fünfzylinder-Dieselversion folgt mehr als ein Jahr später. Der OM 617 findet ab Herbst 1974 seinen Weg in den 240D 3.0. Mercedes-Benz ist mit dem erneuerten Mercedes-Benz W114/W115 erfolgreich, denn 1974 ist der Strich 8 das meistverkaufte Auto der Bundesrepublik.

Erfolgszahl von Mercedes-Benz

Unterdessen entwickelt Mercedes-Benz fleißig den W123, der 1975 erstmals der Öffentlichkeit gezeigt wird. Auch der Mercedes-Benz W114/W115 wird nach der Einführung des W123 noch eine Weile im Programm bleiben. Die letzten Exemplare rollen im Dezember 1976 vom Band. Der Mercedes-Benz W1,9 und der Mercedes-Benz W114 werden nicht weniger als 115 Millionen Mal produziert. Damit ist er eines der erfolgreichsten Mercedes-Benz Modelle der Geschichte.

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5 Kommentare

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  1. Nur sehr wenige der fast 2 Millionen gebauten Exemplare sind erhalten.
    Derzeit sind noch mehr Volvo Amazons und Catbacks unterwegs, die die Produktion viel früher eingestellt haben und von denen nur 600.000 Einheiten gebaut wurden (Amazon)
    Ich selbst bin 15 Jahre einen W115 gefahren, es war ein jährlicher Kampf gegen den beginnenden Rost, trotz guter periodischer Rostvorsorge.

    • Es sind immer noch viele von ihnen auf der Straße, die meisten wurden wegen ihrer enormen Haltbarkeit exportiert und sind daher aus unserer Sicht verschwunden, im Ausland haben die Volvos nie den Ruf bekommen, den sie in den Niederlanden hatten, deshalb waren sie es nie beliebt zu kaufen. kommt her, im ehemaligen Ostblock oder in Afrika sieht man nie eine Amazone oder einen Katzenrücken, aber es ist immer noch voll mit alten Benzinen und Peugeots 😉

  2. Habe sehr gute Erinnerungen an die Serie strich 8
    Wir hatten damals eine Reparaturfirma für Autoschäden und ab 1973 hatten wir eine Celette-Richtbank mit Formen, auf der wir Dutzende von Mercedes ausgerichtet und repariert haben.
    Wir hatten Taxiunternehmen und den Mercedes-Händler als Kunden
    Wir haben nicht nur Mercedes repariert, alle Marken kamen zu uns in die Werkstatt
    Trotzdem waren die Benzen bei unseren Mechanikern der Favorit, es gab nur wenige Marken, die so reparaturfreundlich waren

  3. Traurig sehe ich mir die Fotos an. Mein allererster Mercedes, den ich mir mit 30 leisten konnte, war ein W 115 1,5 200 Benziner. Wahnsinnig glücklich im März 1976, als ich damit aus dem Ausstellungsraum fuhr. Viele weitere Typen folgten, wobei das aktuell letzte Modell ein 500er S 2016 Lang war, wahrscheinlich mein letzter Mercedes. Und was für ein Unterschied in 40 Jahren, aber der erste hat am meisten Spaß gemacht.

  4. Zeitlos schönes Auto, in jeder Farbe. Es ist bemerkenswert, dass sowohl 55 PK (200D) als auch 185 PK (280E) in demselben Auto untergebracht waren. Du wusstest nie, was in den Spiegel kam.
    Die ersten Maschinen in Deutschland heißen „Rück-o-Matic“.

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